europaROT 8: Tritt ein, bring Geld herein!

Die EU - "Geeint in Vielfalt" oder soziale Auslese?

europaROT 8 - Titelblatt

Die neue Ausgabe von europaROT umfasst folgende Artikel:

Der Leitartikel:

"Die Ironie der Notfälle" (Cornelia Ernst)

Weitere Artikel:

"Volk oder nicht Volk?" (Gabi Zimmer)

"Revolutionsbedingte Generalüberholung" (Sabine Lösing)

"Ungarn: Ein bröckeliges Fundament" (Helmut Scholz)

"Zwischen den Stühlen" (Jürgen Klute)

"Menschen sind keine Backsteine" (Thomas Händel)

"Klimaflüchtlinge - die größte Flüchtlingsgruppe weltweit" (Sabine Wils)

"Was macht "Europa" aus? (Lothar Bisky)

  • 31.03.2012, Cornelia Ernst (MdEP) / Ausgabe 03/2012

    Die Ironie der Notfälle

    Die EU und die Mitgliedsstaaten erfinden gerne und leichtfertig »Notfälle«, um die Abschottung ihrer Grenzen zu rechtfertigen

    . Mehr

  • 31.03.2012, Gabi Zimmer (MdEP) / Ausgabe 03/2012

    Volk oder nicht Volk?

    Die politische Rechte hetzt im EU-Parlament gegen Zuwanderung.

    Die fraktionslose Rechte, Europa der Freiheit und Demokratie (EFD) sowie die Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR, nach der englischen Bezeichnung European Conservatives and Reformists) betrachten sich selbst als rechte Opposition im EU-Parlament. Ihr ideologischer Kern ist der Bezug auf das nationale »Volk«, ethnisch, historisch oder kulturell definiert. Wie sehen ihre Positionen zu Zu... Mehr

  • 31.03.2012, Sabine Lösing (MdEP) / Ausgabe 03/2012

    Revolutionsbedingte Generalüberholung

    Zur Neuausrichtung der Nachbarschaftspolitik.

    Die revolutionären Umbrüche im arabischen Raum wurden anfangs vorrangig als Bedrohung wahrgenommen, schnell wurde jedoch überlegt, wie aus der veränderten Situation – wortwörtlich – Kapital geschlagen werden könnte: Lag das unmittelbare Interesse der EU in der Region in einer aggressiven Abschottungspolitik und der Sicherstellung von Rohstoffquellen, so will man nun verstärkt die Handels- und Inve... Mehr

  • 30.03.2012, Helmut Scholz (MdEP) / Ausgabe 03/2012

    Ungarn: ein bröckeliges Fundament

    Der »Fall Ungarn« und die Antikrisenstrategien zeigen, dass Europa Veränderungen braucht – in den vertraglichen Grundlagen wie in der praktischen Politik.

    Es hat lange gedauert, bis die Europäische Kommission reagiert hat. Mitte Januar leitete »Brüssel« drei sogenannte beschleunigte Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn ein. Budapest hatte nach Ansicht der Kommissarinnen und Kommissare den Bogen überspannt: Durch den Einfluss der Orbán-Regierung auf die Zins- und Personalpolitik sei die Unabhängigkeit der ungarischen Zentralbank gefährdet, mit ... Mehr

  • 29.03.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Ausgabe 03/2012

    Zwischen den Stühlen

    Kurden in Europa: Suche nach Anerkennung.

    Die in Europa lebenden Kurden fordern die Anerkennung ihrer Identität. Wie viel ihnen an dieser Forderung liegt, hat der im Februar stattgefundene »Lange Marsch von Genf nach Straßburg« eindrucksvoll bewiesen. Die Aktivisten wollten gegenüber den Vereinten Nationen, dem Europäischen Parlament und dem Europarat auf die Missachtung ihrer Rechte im Nahen Osten aufmerksam machen. Doch ihre Forderungen... Mehr