Reden im Plenum

Auf ein Wort....

Bei den Debatten im Plenarsaal geht es oftmals hoch her.
Die Aufteilung der Redezeit im Plenum richtet sich nach der Größe der jeweiligen Fraktion. Die Mitglieder einer Fraktion entscheiden wiederum, wer von ihnen zu welchem Thema spricht und wie lange.
Hier finden Sie sämtliche unserer Wortmeldungen während der Plenartagungen im Europäischen Parlament.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Karim Khattab
karim.khattab@europarl.europa.eu
+32 470 64 80 58
+49 151 72 82 56 40
European United Left / Nordic Green Left
European Parliamentary Group

Twitter: @khk_EU und @dieLinkeEP

  • 09.09.2015, Cornelia Ernst (MdEP) / Reden

    Flucht lässt sich nicht aufhalten!

    Statt Repression, die in der EU und in den Mitgliedstaaten immer wieder auftaucht, brauchen wir ein klares „Ja" zur Aufnahme und zur Integration von Flüchtlingen. Flüchtlinge müssen auch in Ungarn, in der Slowakei, in Tschechien, und bitteschön auch in Polen willkommen sein, unabhängig von ihrer Ethnie und unabhängig von der Religion. Mehr

  • 09.09.2015, Martina Michels (MdEP) / Reden

    Wir brauchen moderne integrationsfähige Städte!

    Von nachhaltiger Energie bis zu digitalen Netzen könnten wir längst andere Wege gehen. Doch dazu müsste die abenteuerliche Kürzungspolitik bei der öffentlichen Hand beendet werden. Kein Mensch braucht zum Beispiel die sogenannte makroökonomische Konditionierung, niemand braucht die bürokratischen Hürden, um schnell an die Fördertöpfe in den Städten und in den einzelnen Orten zu kommen. Mehr

  • 09.09.2015, Gabi Zimmer (MdEP) / Reden

    Migration ist die Herausforderung dieses Jahrhunderts!

    Es ist ja bekannt, dass Zeus die kleinasiatische Prinzessin Europa entführt hat. Und wenn wir ehrlich sind, müssten wir ja eingestehen, dass diese Prinzessin die erste Migrantin Europas war. Sie hat uns den Namen gegeben für den Kontinent. Das sind unsere Wurzeln für uns als Europäerinnen und Europäer. Sie selbst haben vorhin darauf verwiesen, dass es eine Illusion wäre zu glauben, dass das Flüchtlingsproblem in absehbar kurzer Zeit beendet wäre. Ja, es ist richtig: Es ist eine Illusion. Mehr

  • 09.09.2015, Thomas Händel (MdEP) / Reden

    Arm trotz Arbeit wird zur Massenerfahrung

    Prekäre Arbeitsverhältnisse sind seit Jahren der größte Wachstumsmarkt im Beschäftigungssektor. Allein in Deutschland sind die prekären Arbeitsverhältnisse in zwanzig Jahren um 70 % gestiegen, während die normalen Arbeitsverhältnisse um 7,2 % gesunken sind. Davon kann niemand leben! Diese Entwicklung setzt sich sogar bei den jung Ausgebildeten fort. Selbst in prosperierenden Regionen und Branchen sind 50 % der jungen Menschen ohne feste Beschäftigung. Wir leben in Europa mit einem Viertel der Bevölkerung, die arm ist, und zwar arm trotz Arbeit. Das wird langsam zur Massenerfahrung. Mehr

  • 09.09.2015, Cornelia Ernst (MdEP) / Reden

    Wir brauchen eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten!

    Mit diesem Abkommen beginnt auch ein neuer Abschnitt in den Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen. Und dazu gilt es auch sofort, den Menschenrechtsdialog zu beginnen. Das haben wir all den Opfern im Iran, die getötet wurden oder die auch heute noch unter dem Regime leiden, in die Hand versprochen, und ich denke, hier müssen wir anfangen, das muss oben auf der Agenda stehen, und dafür sollten wir uns jetzt stark machen. Mehr

  • 03.09.2015, Martina Michels (MdEP) / Reden

    Das Parlament sollte nicht als Bremse auftreten!

    Zur Sondersitzung des EU-Regionalausschusses zu Griechenland von Konstanze Kriese

    Vielleicht sind die Erfahrungen mit dem möglichen Sonderprogramm für Griechenland sinnvoll für die Erkenntnis, dass es bei der unsinnigen Kürzungspolitik längst nicht nur um Griechenland geht. Genau dazu hat sich Martina Michels gestern deutlich und kritisch geäußert - einer Würdigung der Anstrengungen der Kommission inklusive, die eigentlich erst fünf nach zwölf auf den Weg gebracht werden. Jetzt besteht die Chance, dass die Kommissionsvorschläge in der ersten Oktoberwoche im Plenum verabschiedet werden, damit die Umsetzung endlich beginnen kann. Mehr

  • 08.07.2015, Cornelia Ernst (MdEP) / Reden

    Reform des Emissionshandels im EP

    Das Glas ist halb voll oder halb leer – man kann sich da einigen. Ich meine allerdings, dass es außerordentlich wichtig ist zu sagen: Jawohl, es ist halb voll. Und es ist gut, dass etwas passieren soll und dass etwas passieren muss. Wir sind froh, dass der Start sogar früher erfolgt, als es die Kommission vorgeschlagen hat, nämlich um zwei Jahre. Mehr

  • 08.07.2015, Helmut Scholz (MdEP) / Reden

    Nachbarschaftspolitik muss Teil des auswärtigen Wirkens der EU sein!

    Ich bin für ein Anknüpfen an die konkreten gesellschaftlichen Bedingungen der Partner an die dortigen Entwicklungen, die begleitet sind von enormen gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen. Begleitet von nationalen, ethnischen, religiösen und ideologischen Widersprüchen, von gravierenden sozialen Problemen, Arbeitslosigkeit und Armut, von erheblicher Abwanderung qualifizierter Menschen aus den Nachbarländern. Mehr