Schlagwort(e): Finanzmarktpolitik

Texte auf der Website, zu denen das Schlagwort Finanzmarktpolitik vergeben wurde:

  • 19.09.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Beiträge

    Demokratie gerettet, Mission completed?

    Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Fiskalpakt und ESM unter der Lupe

    Am 12. September hat wieder einmal ganz Europa nach Deutschland geschaut. In den EU-Institutionen, bei Nachbarländern, auf den Finanzmärkten und nicht zuletzt in der Bundesregierung hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) zu Fiskalpakt und Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zunächst für großes Aufatmen gesorgt. In der LINKEN waren die Reaktionen auf das Abweisen der selbst initiierten Eilanträge gemischt. Doch was bedeutet das Urteil nach genauerem Hinsehen eigentlich für die künftige Bewältigung der Eurokrise? Ist der Karlsruher Urteilsspruch wirklich hilfreich um ein Mehr an Demokratie in Europa durchzusetzen? Mehr

  • 13.09.2012, Kay Wagner, NEUES DEUTSCHLAND / Presseschau

    Mehr Europa im Bankensektor

    EU-Kommissionspräsident Barroso forderte neuen EU-Vertrag und verteidigte die Bankenaufsicht

    Barroso-Show im Straßburger Europaparlament: Der EU-Kommissionspräsident hielt während des Richterspruchs in Karlsruhe seine »Rede zur Lage der Union«. Die Bankenaufsicht soll der erste Schritt einer vertieften EU-Föderation sein. Jürgen Klute, Europaabgeordneter der LINKEN, äußerte sich ebenfalls skeptisch. »Eine gemeinsame Bankenaufsicht zumindest für die Eurozone ist dringend erforderlich. Nur so kann bei Fehlentwicklungen einheitlich und frühzeitig gegen gesteuert werden. Allerdings nimmt der Kommissionsvorschlag zu wenig Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und die Größe der mehr als 6000 Banken in der EU.« Mehr

  • 12.09.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Presseerklärungen

    Bankenunion: Gut gemeint, aber noch nicht gut gemacht!

    Jürgen Klute zu den heute vorgestellten Plänen zu einer europäischen Bankenunion: Eine gemeinsame Bankenaufsicht zumindest für die Euro-Zone ist dringend erforderlich. Nur so kann bei Fehlentwicklungen einheitlich und frühzeitig gegen gesteuert werden. Allerdings nimmt der Kommissionsvorschlag zu wenig Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und die Größe der mehr als 6000 Banken in der EU. Und selbstverständlich muss auch die Bankenunion demokratisch gestaltet werden - ohne Mitentscheidungsrecht wird das EU-Parlament nicht mitspielen! Mehr

  • 12.09.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Presseerklärungen

    Euro-Zone benötigt gemeinsame Bankenaufsicht!

    Linkenpolitiker fordert Nachbesserung bei Kommissionsentwurf: Kleine und regionale Banken nicht mit Großbanken gleichsetzen

    Jürgen Klute (DIE LINKE), Europaabgeordneter und Koordinator der LINKEN im Ausschuss für Wirtschaft und Währung zur heutigen Debatte über eine europäische Bankenaufsicht: "Eine gemeinsame Bankenaufsicht zumindest für die Euro-Zone ist dringend erforderlich. Nur so kann bei Fehlentwicklungen einheitlich und frühzeitig gegen gesteuert werden. Allerdings nimmt der Kommissionsvorschlag zu wenig Rücksicht auf die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und die Größe der mehr als 6000 Banken in der EU." Mehr

  • 30.07.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Ausgabe 07/2012

    Des einen Freud, des anderen Leid

    Wieso bisher nur Europas Süden für die Krise der Währungsunion aufkommt

    Leitartikel der europaROT 9. Von Jürgen Klute und Hanna Penzer Mehr

  • 03.07.2012, Gabi Zimmer (MdEP) / Presseerklärungen

    "Der Gipfel hat seine Möglichkeiten nicht ausgeschöpft: Prioritäten nach wie vor falsch gesetzt"

    Gabi Zimmer, Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament, kommentiert die Ergebnisse des EU-Gipfels in der heutigen Plenardebatte des EP in Straßburg:

    "Mein Fazit lautet: Der Gipfel hat seine Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. Die EU, die Mitgliedstaaten und die Eurozone bleiben in der Krise, weil keine Prioritäten geändert werden. Die generelle Ausrichtung der EU an der globalen Wettbewerbsfähigkeit, an neoliberaler Deregulierung und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, Güter und sozialer Sicherungssysteme wird beibehalten. Mehr

  • 20.06.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Reden

    Die Stimme derer, die Hunger leiden, meldet sich zu Wort...

    Finanzmarktrichtline MiFID wird neu verhandelt

    Mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Unterschriftenaktionen wird im Moment für eine schärfere Regulierung mobilisiert. "Wir fordern vom Europäischen Parlament, sich für verbindliche Positionslimits stark zu machen und damit Nahrungsmittel-Spekulanten in die Schranken zu weisen. Das Europaparlament darf nicht einknicken vor den Interessen der Finanzinvestoren", so Astrid Goltz von Campact. Mehr

  • 19.06.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Fotogalerien
    Mit Essen spielt man nicht!

    Mit Essen spielt man nicht!

    Protest für echte Finanzmarktregulierung im EU-Parlament

    Während der Sitzung des ECON-Ausschusses des Europäischen Parlamentes protestierten am 19. Juni 2012 Attac- und Campact-Aktive für eine wirksame Regulierung der Agrarrohstoff-Börsen. Als der bayrische EU-Abgeordnete Markus Ferber als Berichterstatter für dieses Thema dem Ausschuss seine jüngsten Schritte erläuterte, erhoben sich aus dem Publikum die Aktivisten. Einige von ihnen hielten Transparente in die Höhe mit der Aufschrift: „Stop Food Speculation!", „No more Hunger Games!", „Mit Essen zockt man nicht!" und „Stop gambling on food". Die Saaldiener rissen den Demonstranten die Transparente aus den Händen und schubsten einige regelrecht aus dem Saal. Mehr

  • 13.06.2012, Gabi Zimmer (MdEP) / Presseerklärungen

    Bankrotterklärung der Europäischen Idee!

    Plenarrede von Gabi Zimmer

    Die derzeit diskutierte Fiskalunion auf der Grundlage der sogenannten "Six-Pack" und "Two-Pack"-Rechtsakte gehe mit massivem Sozialabbau, Kürzungen öffentlicher Ausgaben und verschärften Sanktionsmechanismen einher. Statt einseitig demokratische Haushaltssouveränität zu beschränken, brauchen wir nachhaltiges Wachstum das das öffentliche Leben und die öffentliche Verantwortung stärkt! Mehr

  • 13.06.2012, Jürgen Klute (MdEP) / Beiträge

    Sparpolitik à la Merkel ist gescheitert.

    Ökonomisch unvernünftig und borniert. So bleibt Europa in der Krise.

    Jürgen Klute, haushaltspolitischer Experte der europäischen Linksfraktion, kritisiert im Plenum des Europäischen Parlaments das so genannte "Two Pack", ein Bündel von Maßnahmen, durch die weitere Durchgriffsrechte gegen Krisenländer in der Eurozone geschaffen werden sollen. Mehr