Schlagwort(e): Finanzmarktpolitik

Texte auf der Website, zu denen das Schlagwort Finanzmarktpolitik vergeben wurde:

  • 11.02.2014 / Reden

    Die Finanzindustrie ist über ein gesundes Maß hinaus gewachsen

    Das eigentliche Problem, um das es geht, ist doch, dass die Finanzindustrie über ein gesellschaftlich gesundes Maß hinaus gewachsen ist und ganze Staaten in den Ruin treiben kann. Es geht doch darum, dass wir das verhindern und unterbrechen wollen. Die Bürger werden dabei gezwungen, beim Monopoly der Banken mitzuspielen. Die verheerenden Folgen kann man ja nicht nur in den Problemstaaten, die wir mit einer ECON-Delegation kürzlich besucht haben, betrachten. Mehr

  • 29.01.2014 / Presseerklärungen
    Artikel lesen: Bankentrennung sieht anders aus

    Bankentrennung sieht anders aus

    Schwacher Vorschlag von Barnier: Systemrelevante Banken bleiben gefährlich

    Mit deutlicher Skepsis quittiert Jürgen Klute, Koordinator für die LINKE im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments, die Vorschläge von EU-Kommissar Michel Barnier zur Bankentrennung: „Neben vielen anderen Schwächen ist die größte wohl: es wird auch weiterhin Banken geben, die zu groß sind um zu scheitern." Eine weitere Schwachstelle sieht Klute beim Eigenhandel der Banken: Geht es nach dem Willen der Kommission, dann dürfen Banken mit einer Bilanz von mehr als 30 Milliarden Euro und einem hohen Anteil des Investmentgeschäfts am gesamten Geschäftsvolumen keinen Eigenhandel mehr führen. Mehr

  • 23.01.2014, Karsten Peters / Beiträge
    Artikel lesen: Finanzmarktregulierung: Nahrungsmittelspekulation soll eingedämmt werden

    Finanzmarktregulierung: Nahrungsmittelspekulation soll eingedämmt werden

    Befürchtung von NGOs: Wird das Paket durch Wettbewerb um schwächste Regeln ausgehebelt?

    Sie ist nicht einmal besonders lang: Netto hat die neue Fassung der Finanzmarktrichtlinie MiFID mit der dazu gehörenden Verordnung MiFIR etwas mehr als 200 Seiten – 200 Seiten allerdings, die zentral sind für die Regulierung der Finanzmärkte in der EU. Geregelt werden soll dort, welche Schutzrechte Anleger genießen – damit sind durchaus auch Riester-Sparer gemeint –, wie die Spekulation mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln eingegrenzt werden kann, welche Sicherheitsmaßnahmen für den Hochfrequenzhandel eingehalten werden müssen usw usw. Mehr

  • 16.01.2014, evangelisch.de / Presseschau

    EU will Nahrungsmittelspekulationen eindämmen, Experten sind skeptisch

    Die Verbraucherorganisation foodwatch warnte, dass unterschiedliche Positionslimits zu einem Standortwettbewerb zwischen den verschiedenen europäischen Ländern führen könnten. Letztlich gewinne dabei das Land mit den laxesten Regeln, kritisierte Geschäftsführer Thilo Bode in Berlin. Der Europaparlamentarier Jürgen Klute (Linke) schloss sich dem an und gab zu bedenken, dass Komplikationen zu erwarten seien, wenn zum Beispiel Paris, London und Frankfurt das gleiche Produkt handelten. In diesem Fall müssen sich die Behörden untereinander auf einheitliche Limits für das Produkt einigen. Mehr

  • 15.01.2014 / Presseerklärungen
    Artikel lesen: Neue Regeln für Finanzmärkte

    Neue Regeln für Finanzmärkte

    Hochfrequenzhandel mit Handbremse, Positionslimits für Nahrungsmittelspekulanten, mehr Rechte für Verbraucher

    „Die neue MiFID ist ein deutlicher Schritt nach vorn – endlich gibt es auf europäischer Ebene Vorschriften, die die Spekulation mit Lebensmitteln und Rohstoffen eindämmen." Jürgen Klute, Koordinator für die Linke im Europäischen Parlament, gießt indes auch ein wenig Wasser in den Wein. „Leider konnten wir uns nicht mit der Forderung durchsetzen, dass die Europäische Finanzmarktaufsicht ESMA die genauen Vorschriften für die Handelsbegrenzung setzt. Der Kompromiss sieht vor, dass die 28 europäischen Aufsichtsbehörden die so genannten Positionslimits selbst setzen." Mehr

  • 14.01.2014, Patrick Timmann, euractiv.de / Presseschau

    Asmussen-Nachfolgerin zu nahe am ökonomischen Mainstream?

    Die Deutsche Sabine Lautenschläger ist die aussichtsreichste Kandidatin für die Nachfolge von Jörg Asmussen als Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB). Ohne sich in der Geldpolitik eindeutig festzulegen, überzeugte sie bei ihrer Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments praktisch alle Anwesenden. Vertreter der Linken kritisieren dagegen ihre Nähe zum "ökonomischen Mainstream" in Deutschland. Mehr