Schlagwort(e): Finanzmarktpolitik

Texte auf der Website, zu denen das Schlagwort Finanzmarktpolitik vergeben wurde:

  • 22.10.2011, Neues Deutschland / Beiträge

    Nebenwirkung Hunger

    Wie das weltweite Geschäft mit Lebensmitteln funktioniert und was jetzt getan werden kann

    Beim Handel mit Agrarrohstoffen wie zum Beispiel Weizen ist zu unterscheiden zwischen den Warenterminmärkten und den Spotmärkten. Die modernen Terminmärkte sind es, an denen der wesentliche Teil der Spekulation stattfindet, wobei die größte Rolle den Indexfonds zukommt. Kurz vor Fälligkeit wandeln diese Fonds ihre Futures in neue um. Da die Anzahl der Indexinvestoren massiv steigt, erhöht sich die entsprechende Nachfrage beständig, was wiederum zu steigenden Futurepreisen führt.Mit der Überarbeitung der Finanzmarktrichtlinie ist das Verbot solcher Spekulationen nun in greifbarer Nähe und der zunehmende öffentliche Druck wird es den bürgerlichen Akteuren während des Gesetzgebungsprozesses nicht leicht machen, der Lobbyarbeit von Banken und Spekulanten nachzugeben. Mehr

  • 20.10.2011 / Presseerklärungen
    Artikel lesen: Finanzmarktnovelle: Regulierung nicht nur mit Samthandschuhen!

    Finanzmarktnovelle: Regulierung nicht nur mit Samthandschuhen!

    Gute Ansätze finden sich im Entwurf der EU-Kommission zur Überarbeitung der zentralen Finanzmarktrichtlinie MiFID - für eine entschiedene Bekämpfung der Nahrungsmittelspekulation aber braucht es mehr. „Vier Tage nach dem Welternährungstag am 16. Oktober ist klar: es ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die gegen den Hunger in der Welt kämpfen, dass die Beschränkung von Nahrungsmittelspekulationen mit den zahlreichen Ausnahmen so leicht zu umgehen ist. Wir werden hier nicht locker lassen. Zusammen mit NGOs und anderen Fraktionen im Europäischen Parlament werden wir uns für ein Verbot des Geschäfts mit dem Hunger einsetzen." Mehr

  • 06.10.2011, Stephan Kosch, Zeitzeichen / Presseschau

    David gegen die Banken

    Finance Watch will ein Gegengewicht zur Lobby-Arbeit der Finanzbranche schaffen

    Ausgehend von einer Initiative des Grünen-Abgeordneten Pascal Canfin gingen 22 Abgeordnete, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollten, darunter Giegold und Klute, an die Öffentlichkeit. In einem Appell, der auch von konservativen Abgeordneten unterschrieben wurde, riefen sie im Sommer 2010 die Zivilgesellschaft zu Hilfe. Und das mit durchaus dramatischen Worten. Die bestehende Asymmetrie in der Lobbyarbeit der Finanzindustrie, so die Abgeordneten, stelle eine "Gefahr für die Demokratie dar". Mehr

  • 28.09.2011 / Presseerklärungen
    Artikel lesen: EU-Finanztransaktionssteuer auf den Weg gebracht

    EU-Finanztransaktionssteuer auf den Weg gebracht

    Die EU-Kommission hat heute einen Vorschlag zur europaweiten Einführung der Finanztransaktionssteuer veröffentlicht. Jürgen Klute, Koordinator begrüßt die Initiative nachdrücklich. Die Tatsache, dass die EU-Kommission heute eine Initiative zur Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTT) auf europäischer Ebene vorlegt, ist nicht zuletzt ein Erfolg der Hartnäckigkeit des Europäischen Parlaments sowie des Engagements von Gewerkschaften und NGOs. Eine Finanztransaktionssteuer kann helfen, kurzfristige Spekulation an den Märkten zurückzudrängen. Auch aus diesem Grund gehört DIE LINKE zu den langjährigen Befürwortern der Steuer. Mehr

  • 28.09.2011 / Presseerklärungen

    Economic Governance: Unkluges Zwangskorsett statt echte Wirtschaftsregierung

    Europäisches Parlament stimmt über künftige wirtschaftspolitische Steuerung ab.

    Eine Mehrheit von Konservativen, Rechten und Liberalen im Europäischen Parlament hat heute eine drastische Verschärfung des Wachstums- und Stabilitätspakts durchgesetzt. Das Paket zur wirtschaftspolitischen Steuerung ("Economic Governance") verleiht der EU-Kommission neue, weitreichende Durchgriffsrechte auf finanz- und wirtschaftspolitische Entscheidungen der Mitgliedsstaaten. Mehr

  • 28.09.2011 / Presseerklärungen

    "Europa muss stärker zusammenarbeiten."

    Lothar Bisky, Vorsitzender der europäischen Linksfraktion, rief während der Debatte zur Lage der Europäischen Union mit EU-Kommissionspräsident Barroso zu mehr Solidarität in Europa auf. Mehr

  • 21.09.2011, Andreas Wehr (Mitarbeiter/in) / Beiträge

    Die Europäische Zentralbank als Bad-Bank

    Andreas Wehr für das Online Magazin "Freiheit durch Sozialismus".

    Am 4. August 2011 hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Praxis der Ankäufe von Anleihen finanzschwacher Euroländer wieder aufgenommen. Neu war dabei, dass nunmehr auch Titel Spaniens und Italiens dabei sind. Mehr

  • 14.09.2011 / Reden

    Wirtschaftskrise und der EURO

    Lothar Bisky in der EP-Plenardebatte zur Eurokrise

    Rede von Lothar Bisky, Vorsitzender der europäischen Linksfraktion GUE/NGL, im Plenum des Europäischen Parlaments in Strasbourg. Mehr

  • 05.09.2011 / Presseerklärungen

    Polit-Agenturen "à la Standard & Poor's" überflüssig

    In die Diskussion um gemeinsam verantwortete Anleihen der Euroländer hat sich am Wochenende der Rating-Riese Standard & Poor's eingeschaltet. Die Agentur ließ verlauten, dass sie Eurobonds generell nach dem Status des schwächsten beteiligten Staates bewerten will. Jürgen Klute: "Wenn Standard & Poor's ankündigt, Euroanleihen, an denen sich sowohl die Bundesrepublik als auch Griechenland beteiligen würde, als "Ramsch" einzustufen, wirft dies zuallererst ein verheerendes Licht auf die fachliche "Seriösität" der Agenturen selbst. Es geht kein Weg daran vorbei: Macht und Einfluss der Rating-Agenturen, die sich ausschließlich den Interessen der Finanzmärkte verpflichtet sehen, muss auf politischem Wege gebrochen und begrenzt werden." Mehr

  • 26.07.2011, Gabi Zimmer (MdEP), Cornelia Ernst (MdEP), Thomas Händel (MdEP), Sabine Lösing (MdEP), Helmut Scholz (MdEP) / 07/2011
    Artikel lesen: europaROT 6: Sparen, sparen, sparen, bis nichts mehr übrig bleibt.

    europaROT 6: Sparen, sparen, sparen, bis nichts mehr übrig bleibt.

    Die EU bekommt eine Wirtschaftsregierung, die keine ist.

    Die sechste Ausgabe von europaROT ist da! Das Infomagazin der LINKEN im Europäischen Parlament dreht sich dieses Mal um das Thema Eurokrise. Wie muss eine gemeinsame europäische Wirtschaftsregierung aussehen? Weitere Themen sind der europaweite Atomausstieg sowie die Zukunft von Europas Regionen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen! Mehr