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Presseschau: Brexit oder Briten-Deal?

Auf dem EU-Gipfel am Freitag und Samstag (21.02.2016) kam es zu einer Einigung zwischen dem britischen Premierminister David Cameron und den europäischen Staaten über einen Sonderstatus Großbritanniens in der EU. Einen ausführlichen Artikel von Fabio De Masi zum Thema Brexit oder Briten-Deal finden Sie hier. Die Presse berichtete über die Verhandlungen und das Verhandlungsergebnis.

 

Presse Deutschland

22. Februar 2016

TAZ - die tageszeitung, von Eric Bonse und Ralf Sotscheck

"[...] Die anderen EU-Regierungschefs haben Cameron viele, aber nicht alle Wünsche erfüllt. So dürfen die Sozialleistungen für EU-Migranten in Großbritannien in den ersten vier Jahren nicht völlig ausgesetzt werden, sondern müssen schrittweise ansteigen. Das Kindergeld soll an die Lebenshaltungs­kosten in den Ländern angepasst werden, in denen die betroffenen Kinder tatsächlich leben. Außerdem muss Großbritannien weder eine „immer engeren Union“ unterstützen noch jemals den Euro einführen. Ob das genügt, um die Wahlberechtigen zu einem Ja zur EU zu bewegen, ist ungewiss.

[...] „Cameron will mehr Lohndumping und Finanzkasino“, twitterte der linke Finanzexperte ­Fabio de Masi. Die EU dürfe sich jedoch nicht erpressen lassen. „Volksabstimmung auch im Rest der EU“, fügte er hinzu. [...]"

Der Artikel "Cameron muss weiterkämpfen" von Eric Bonse und Ralf Sotscheck erschien am 22.02.2016 in der Druckausgabe der taz.

 

21. Februar 2016

EUROPE ONLINE MAGAZIN

Europäische Linken-Chefin Zimmer kritisiert EU-Chefs nach Gipfel, von Christian Böhmer

"Linken-Fraktionschefin Zimmer teilt die Zufriedenheit über den Briten-Deal beim EU-Gipfel nicht. Sie fordert stattdessen die Einhaltung von Versprechen in der Flüchtlingskrise.

Die Fraktionschefin der Linken im Europaparlament, Gabi Zimmer, wirft den EU-Staats- und Regierungschefs schwere Versäumnisse in der Flüchtlingskrise vor. Stattdessen hätten die Chefs beim Gipfel lange Zeit mit Debatten über neue Ausnahmen für Großbritannien zugebracht, sagte Zimmer der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Bei dem Spitzentreffen am vergangenen Donnerstag und Freitag trotzte Premier David Cameron den europäischen Partnern neue Zugeständnisse ab, um vor dem geplanten EU-Referendum den Sonderstatus seines Landes zu zementieren...."

Das vollständige Interview ist online beim Europe Online Magazine abrufbar.
 

3. Februar 2016

ZEIT ONLINE

'Das ist ein Kniefall vor der Londoner City'

"Großbritannien soll in der EU gehalten werden – so der Tenor in Brüssel. An Tusks Reformplänen gibt es jedoch Kritik: Auch die Briten müssen Entgegenkommen signalisieren.       

...

'Wir wollen keine britische EU'

Gabriele Zimmer von der Linkspartei nannte die Zugeständnisse einen "Kniefall vor der Londoner City". Damit würden die Freizügigkeit eingeschränkt und das Prinzip 'gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort' begraben. 'Das wäre ein grandioser Fehler'..."

Der vollständige Artikel ist auf ZEIT ONLINE abrufbar.

 

3. Februar 2016

DEUTSCHLANDFUNK

Juncker wirbt um Zustimmung

"EU-Kommissionspräsident Juncker hat an das EU-Parlament appelliert, die Vorschläge für eine Reform der Europäischen Union zu unterstützen. Der Kompromiss sei fair für alle Mitgliedsstaaten, sagte er in Straßburg. Die Bundesregierung sprach von einer "guten Grundlage".

...

Gabriele Zimmer von der Linkspartei bezeichnete das Zugeständnis als einen "Kniefall vor der Londoner City"..."

Der vollständige Artikel ist auf der Seite des Deutschlandfunks online verfügbar.

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Internationale Presse

25.Februar 2016

HUFFINGTON POST (UK)

EU Referendum: MEPs Debate the UK's European Future

"...Gabriele Zimmer, the German chair of the GUE/NGL group, criticised the deal for reducing the EU's social pillar. She added that with the endorsement of a radical, Anglo-Saxon market model, Margaret Thatcher was being resurrected..."

The full-text article is available on the webpage of huffingtonpost.co.uk.
 

 

24. Februar 2016

THE TELEGRAPH (UK)

MEPs rail against David Cameron's 'selfish, bonkers Tory cockfight', by Matthew Holehouse

"...Gabriele Zimmer, a former senior official in the SED, the east German communist party, who now represents its successor Der Linke, angrily denounced Mr Cameron’s benefits reforms as a triumph of capitalism.

"The result of an internal party squabble is that an essential pillar that supported the EU edifice, the social pillar, is reduced," she said.

“We are on route to the radical Anglo-Saxon market model. You could erect a monument in Brussels saying on the 18 of February, the spirit of Margaret Thatcher was resurrected."

"You could erect a monument in Brussels saying on the 18 of February, the spirit of Margaret Thatcher was resurrected"..."

The full text article is available on the website of THE TELEGRAPH.

 

24. Februar 2016

THE TELEGRAPH (UK)

Far-Left MEP says statue of Thatcher in Brussels should be erected to mark Cameron's deal, by Laura Hughes

"A loyal member of the former East German communist party has said a statue of Margaret Thatcher should be erected in Brussels to mark Cameron's deal, writes Matthew Holehouse in Brussels.

Gabriele Zimmer, was born in east Berlin and joined the ruling SED in 1981. She was member of staff in party management from 1986-89, the dying days of the GDP.

She has since been a member of its successors ever since, and sits as an MEP in Der Linke, a far-left German group.

"The result of an internal party squabble is that an essential pillar that supported the EU edifice, the social pillar, is reduced.

"We are on route to the radical Anglo-Saxon market model.

"You could erect a monument in Brussels saying on the 18 of February, the spirit of Margaret Thatcher was resurrected."

She says that during the epic refugee crisis there was "powerplay between Johnson and Cameron" and "24 hours of staged drama in Brussels, whereas the real drama is happening elsewhere and we are doing nothing."

The full text article is available on the website of The Telegraph.

 

20. Februar 2016

POLITICO (Brussels)

BREXIT, STAGE LEFT, by Ryan Heath & Tara Palmeri

"...At the Conference of Presidents meeting Tuesday that Cameron dodged, Greens Party Presidents Philippe Lamberts and Gabriele Zimmer staged a walk-out to protest what they said was backroom dealing by a British prime minister refusing to meet with all of the assembly’s political leaders. After the meeting, Lamberts told POLITICO’s Maïa de la Baume that he blamed Schulz for letting Cameron “take the piss out of the Parliament as an institution” by not addressing the smaller groups. Another source described Act I of the drama like this: “Greens and GUE made a bit of a staged show, they were peeved that Cameron didn’t bother to speak to them, and blamed it on our President...."

The full text article is available on the website of POLITICO.

 

3. Februar 2016

BLICK.CH (Schweiz)

EU-Kommissionspräsident verteidigt Zugeständnisse an London

"Strassburg – Die EU-Spitze hat vor dem Europaparlament für die geplanten Zugeständnisse an Grossbritannien geworben. Der Kompromissvorschlag von EU-Ratspräsident Donald Tusk sei «fair» für Grossbritannien und für die anderen 27 EU-Staaten, sagte Kommissionspräsident Juncker.     

...

Dieses Zugeständnis sei ein «Kniefall vor der Londoner City», kritisierte Gabriele Zimmer von der Linkspartei. Damit würden die Freizügigkeit eingeschränkt und das Prinzip «gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort» begraben. «Das wäre ein grandioser Fehler.»"

Der vollständige Beitrag ist auf der Website von blick.ch verfügbar.

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)