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Was zum großen Wurf fehlt

Interview mit Martina Michels: Linke sieht Portabilitätsverordnung der EU als minimales Angebot

Martina Michels

Jetzt geht's lo-os! Jetzt geht's lo-os!, rufen die Fussballfans derzeit. Doch sind sie im Nachbarland mit ihrem Laptop unterwegs, dann ist ihr gekauftes Premiumsportangebot plötzlich nicht verfügbar. Das soll sich ändern. Immerhin. Die Kommission hat eine Portabilitätsrichtlinie - im Rahmen ihrer Digitalen Binnenmarkt-Strategie - vorgeschlagen. Diese wird nicht nur im Verbraucherschutzausschuss (IMCO), sondern wegen der vielen kulturellen Inhalte, der Audio-Visuellen Medien und ebooks, um die es auch gehen wird, einmal mehr auch im Kulturausschuss verhandelt.

Am kommenden Dienstag stimmt der Kulturausschuss dazu ab. Zuvor gab Martina Michels dem Meinungsbarometer ais Leipzig, dass Fachdebatten zur digitalen Welt regelmäßig dokumentiert, ein Interview. Darin bezeichnet sie die vorgeschlagenen Richtlinie als minimales Angebot, die das eigentliche große Thema: Überwindung des Geoblocking weiterhin umschifft. Vorerst soll erst einmal nur reguliert werden, was Menschen an Filmen, Musik, Sendungen schon erworben haben und auch außerhalb ihres Wohnsitzes im Nachbarland, im Urlaub, beim beruflichen Pendeln in ein anderes europäisches Land gleichfalls rezipieren wollen.

Wir werden zu den Details der Abstimmung am Dienstag deatilliert berichten. Hier wird vorab das Interview dokumentiert, das wesentiiche Wertungen, was die Portabilitätsrichtlinie leisten sollte, einfängt.    

 

 

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