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Mindestlöhne für ein Leben in Würde schaffen - Diskriminierung am Arbeitsplatz bekämpfen

Thomas Händel

Das Europäische Parlament fordert umgehend Maßnahmen gegen die wachsende Zahl von in Armut lebender Erwerbstätiger. "Immer mehr Menschen müssen länger arbeiten, mitunter an mehreren Arbeitsstellen, um ein Einkommen zu erzielen, das  zum Leben reicht" so Händel, Vorsitzender des Beschäftigungsausschusses im Europaparlament (EMPL). Das Parlament fordere deshalb Maßnahmen zur Bekämpfung der Lohndiskriminierung und zur Sicherung angemessener Löhne für alle Arbeitnehmer sowie den Abbau des geschlechtsspezifischen Lohngefälles. "Und wir fordern Mindestlöhne, die ein Leben in Würde ermöglichen", so Händel. Ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben dürfe nicht zum Preis von prekären Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

Das Parlament stellte im Bericht zur Schaffung von entsprechenden Arbeitsmarktbedingungen darüber hinaus fest, dass Flexibilität am Arbeitsplatz zwar aufgrund veränderter Lebensweisen möglich sein muss, aber Flexibilität und Mobilität nicht zu weniger Arbeitnehmerrechten und Gesundheitsschutz führen dürfe. "Null-Stunden-Verträge und prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind also genau das Gegenteil von ausgewogener Work-Life-Balance und müssen daher von EU-Kommission und Mitgliedstaaten engagiert bekämpft werden", fordert Händel abschließend.

Den ganzen Bericht über die Schaffung von Arbeitsmarktbedingungen zur Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses von Berufs- und Privatleben können Sie hier nachlesen.

 

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