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Presseschau: Die Wallonie stimmt gegen CETA

Das Regionalparlament der belgische Region Wallonie hat sich gegen eine Annahme des EU-Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) ausgesprochen und untersagt der belgischen Förderalregierung dadurch, das Abkommen abzusegnen. Darüber berichtet SPIEGEL ONLINE im Artikel "Wallonie gegen den Rest" von Markus Becker und Peter Müller und zitiert dabei Fabio De Masi.

 

24. Oktober 2016

HORIZON 2020

Free trade fears

As progressive MEPs continue to campaign against TTIP and CETA, MEP Fabio De Masi speaks to Portal to outline opposition to the trade deals.

"Controversy around the EU-US Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) and the EU-Canada Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) deals continues to grow, with progressive members of the European Parliament expressing their opposition to these transatlantic free trade agreements. Questions over Europe accepting the TTIP agreement also remain, although MEP focus is now on the ratification of the CETA agreement.

One such MEP, Fabio De Masi, a member of the European United Left/Nordic Green Left (GUE/NGL) European Parliamentary Group is steadfast in his opposition of the deals that the European Commission, alongside the US and Canadian governments, continues to back. On 6 September, a meeting of the Progressive Caucasus in the parliament saw MEPs from the Progressive Alliance of Socialist and Democrats (S&D), GUE/NGL and the Greens/EFA groupings gather to focus on issues around TTIP and CETA, together with a number of external speakers.

As one of the MEPs present, De Masi, alongside other parliamentarians, emphasised his continuing opposition to TTIP and CETA, warning that the economic case for the deals is weak, and – perhaps more importantly – of the potential corrosive impact the agreements could have on democracy on both sides of the Atlantic. Sitting down with Portal, he answered a range of questions on the developments around free trade today, and whether it is the answer for the economic challenges that Europe faces.

..."

The full text article is to be found on the Horizon2020-website.

 

22. Oktober 2016

SPIEGEL ONLINE

Wallonie gegen den Rest, von Markus Becker und Peter Müller

"[...] Zu den Unterzeichnern gehören aus Deutschland etwa die Grüne Ska Keller und der Linken-Abgeordnete Fabio De Masi. Neben den Fraktionschef von Grünen und Linken, Philippe Lamberts und Gabi Zimmer, sind auch einzelne Sozialdemokraten aus Frankreich, Irland und den Niederlanden unter den Unterzeichnern. "Das kleine unbeugsame 'Dorf' Wallonie verdient unsere Unterstützung", sagte De Masi. Wallonien sei wegen seiner ablehnenden Haltung offen mit dem Entzug von Geldern etwa aus dem Globalisierungsfonds gedroht worden. [...]"

Auch das Neue Deutschland berichtet über das Nein der Wallonie zu CETA und die Bemühungen der deutschen Sozialdemokraten, welche den wallonischen Regierungschef Paul Magnette umzustimmen versuchen:

 

NEUES DEUTSCHLAND

SPD-Politiker geben die CETA-Retter

"Der linke Europaabgeordnete Fabio De Masi hat die Bemühungen von SPD-Politikern, das umstrittene Freihandelsabkommen CETA noch zu retten, kritisiert. »Wenn Luxemburg Steuertricks der Konzerne schützt«, bleibe die EU-Kommission »still«, so De Masi. Gegen die Regionalregierung der belgischen Wallonie dagegen »wird Kavallerie geschickt«. Zuvor hatten sich SPD-Chef Sigmar Gabriel und der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, für weitere Gespräche ins Zeug gelegt, um die von der kanadischen Regierung bereits als gescheitert betrachteten Verhandlungen fortzuführen. So werde in der SPD die K-Frage entschieden, erklärte De Masi im Kurznachrichtendienst Twitter: »Wer erpresst« die Wallonie und die belgischen Sozialdemokraten »bei CETA besser?«"

Der Artikel "SPD-Politiker geben die CETA-Retter" vom 22.10.2016 kann kostenfrei auf der Webseite des Neuen Deutschlands abgerufen werden.

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