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Presseschau: 60 Jahre Römische Verträge

18. März 2017

STUTTGARTER ZEITUNG

Italien und Europa – Wunsch und Wirklichkeit, von Markus Grabitz

"Wie europäisch ist Italien, wie italienisch die EU? Eine Spurensuche zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge, mit denen die Vereinigung Europas begann.

[...]

Und die ist für viele Italiener noch immer nicht einfach. Die Wirtschaftskrise hat Italien härter getroffen als die meisten anderen EU-Staaten. Zusammen mit Griechenland, Spanien und Portugal zählt Italien zu den Krisenländern der Union, auch wenn es nie offiziell gerettet werden musste. Nur langsam erholt sich die Wirtschaft. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 11,9 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeitsquote bei 37,9 Prozent. Ein Drittel aller 20- bis 24-Jährigen istweder in Ausbildung noch in einem Arbeitsverhältnis – und damit komplett abgehängt von der Erwerbswelt.

Der Deutsch-Italiener und EU-Abgeordnete Fabio De Masi macht sich deshalb große Sorgen um Europa und Italien. Auch der Linken-Politiker sieht den Zusammenhang zwischen der Brüssel-Kritik und dem wirtschaftlichen Niedergang des Landes. Die Menschen reagierten darauf, dass Italien seit Einführung des Euro etwa ein Viertel seiner indus­triellen Wertschöpfung verloren hat. [...] Der deutsch-italienische Abgeordnete De Masi meint, die Kommission und die Pro-Europäer müssten sich dringend etwas einfallen lassen. „Römische Verträge ohne Rom ist wie italienischer Fußball ohne die Mauertaktik des Catenaccio.“"

Der Artikel "Italien und Europa – Wunsch und Wirklichkeit" von Markus Grabitz und Almut Siefert erschien am 18.03.2017 im der Druckausgabe der Stuttgarter Zeitung auf Seite 3

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