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Presseschau: Schwarze Liste Geldwäsche

14. Februar

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Schmutziges Geld; Die EU-Kommission will 23 Staaten, die nicht genug gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung tun, auf eine neue schwarze Liste setzen und Geschäfte mit ihnen erschweren. Viele loben den Vorstoß. Doch Kritiker vermissen in der Aufstellung einige Länder, von Karoline Meta Beisel und Markus Zydra

Frankfurt/München - Die Liste sieht aus wie ein Pranger, aber die EU-Justizkommissarin will sie eher als Einladung verstanden wissen. „Meine Türen sind immer offen, wie sie es von Anfang an waren“, sagt V&ebreve;ra Jourová am Mittwoch in Straßburg. „Ich hoffe, viele Länder werden die notwendigen Änderungen vornehmen, um von der Liste runterzukommen“, sagt sie. „Im Idealfall ist sie irgendwann leer.“

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Der finanzpolitische Sprecher der Linken im EU-Parlament Martin Schirdewan kritisierte aber, dass die Kommission nicht auch EU-Länder untersucht habe.

So gelten Zypern und Malta als anfällig für Geldwäsche. Zuletzt kamen auch Estland und Lettland in die Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde, wie Banken dort Geld aus Russland mutmaßlich gewaschen haben..."

Dieser Beitrag erschien in der Printausgabe der SZ auf Seite 21.

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