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Europäischer Fonds für ländliche Entwicklung (ELER)

Als zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) soll der ELER die Entwicklung des ländlichen Raums fördern und die ländlichen Gebiete in der Union unterstützen, den vielen verschiedenen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden, die das 21. Jahrhundert bereithält.

Die regionalen, nationalen und lokalen Behörden sollen jeweils siebenjährige Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums konzipieren, welche sechs Prioritäten beinhalten: 

  1. Förderung von Wissenstransfer in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten;
  2. Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft und der Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe;
  3. Förderung einer Organisation der Nahrungsmittelkette und Förderung des Risikomanagements in der Landwirtschaft;
  4. Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von Ökosystemen, die von der Land- und Forstwirtschaft abhängig sind;
  5. Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung der Land- und Forstwirtschaft sowie der Lebensmittelbranche beim Übergang zu einer CO2-armen und klimaresistenten Wirtschaft;
  6. Förderung der sozialen Eingliederung, der Armutsbekämpfung und der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten.

Im Gegensatz zur ersten Säule, die vollständig aus dem EU-Haushalt finanziert wird, werden die Programme der zweiten Säule aus Unionsmitteln sowie regionalen, nationalen oder lokalen Mitteln ko-finanziert, wie bei den anderen Strukturfonds entsprechend der wirtschaftlichen Stärke der jeweiligen Regionen. 

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