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Presseschau: Sichere Kommunikation im Europaparlament

8. Oktober 2019

GOLEM.DE

Abgeordnete im EU-Parlament dürfen Signal nicht installieren, von Moritz Tremmel

"Die Desktop-App des Messengers Signal darf nicht auf Rechnern von EU-Abgeordneten installiert werden, stattdessen verweist die IT-Abteilung auf Whatsapp. Bei diesem Anbieter werden die Metadaten jedoch mit Facebook und Drittanbietern geteilt.

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Die beiden Abgeordneten Martin Schirdewan von der Linkspartei sowie Manon Aubry von La France Insoumise hatten den IT-Support gebeten, den Messenger Signal auf ihren Rechnern und den PCs ihrer Mitarbeiter zu installieren. Die IT-Abteilung lehnte die Bitte jedoch aus Sicherheitsgründen ab..."

Der vollständige Artikel findet sich online hier.

 

7. Oktober 2019

NETZPOLITIK.ORG

EU-Parlament verwehrt Abgeordneten die Installation des Messengers Signal, von Alexander Fanta

"Der IT-Support des EU-Parlaments verweigert es Abgeordneten der Linken, auf ihren Bürocomputern die Desktop-App von Signal zu installieren. Aus Sicherheitsgründen, heißt es. Die Haustechnik schlägt stattdessen vor, die Web-Version von WhatsApp zu verwenden.

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Der Linken-Abgeordnete Schirdewan ärgert sich über die IT des Parlaments. „Dass wir sechs Jahre nach den mutigen Enthüllungen Edward Snowdens noch immer keine Möglichkeit haben, unsere Kommunikation im Parlament by default sicher zu gestalten und auf den EP-Geräten nicht einmal Apps wie Signal oder Wire installieren können, ist fahrlässig und unverantwortlich“, sagte er auf Anfrage von netzpolitik.org. „Darüber hinaus auf Nachfrage eineinhalb Jahre nach dem Cambridge Analytica Skandal und der darauffolgenden Anhörung von Mark Zuckerberg im Mai 2018, sodann auf WhatsApp zu verweisen, ist blauäugig und aus der Zeit gefallen.“..."

Der vollständige Beitrag findet sich online bei netzpolitik.org.

 

FUTUREZONE

EU-Parlament lässt Abgeordnete kein Signal installieren, von Barbara Wimmer

"Stattdessen sollen die Volksvertreter laut einer E-Mail des Service Desks auf WhatsApp setzen.

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Die EU-Abgeordneten Martin Schirdewan und Manon Aubry hätten Signal gerne für ihre eigenen Computer und Geräte, sowie für die ihrer Mitarbeiter gehabt. Die Parlamentsdirektion lehnte die Bitte der EU-Abgeordneten, Signal zu installieren, ab. In einer Mail, die der futurezone vorliegt, heißt es dazu als Begründung: „Signal ist keine Standardsoftware im Europäischen Parlament und kann nicht installiert werden, ohne dass es vom Sicherheitsdienst und dem Standardkonfigurationsteam getestet und zugelassen wird.“..."

Der vollständige Beitrag findet sich hier online.

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