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Der Globale Süden muss vor dem wirtschaftlichen Ruin gerettet werden

Mehr als 300 Parlamentarier*innen schließen sich einem Brief von Bernie Sander und Ilhan Omar an die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds an

Helmut Scholz

Helmut Scholz, handelspolitischer Sprecher der Delegation DIE LINKE. im Europäischen Parlament schließt sich dem Aufruf des US-Senators und des Mitglieds im US-Repräsentantenhaus an:

„Die Verlierer der Corona-Krise werden – wieder einmal – die ärmsten Länder der Welt sein. Ohne internationale Hilfe droht ihnen eine unvorstellbare Zunahme von Armut, Hunger und Krankheit. IWF und Weltbank müssen diese Staaten unterstützen. Gerade angesichts der UN-Entwicklungsziele ist es nicht nur eine moralische, sondern auch die politische Pflicht, ausreichend Hilfe bereitzustellen. Das haben wir in dem Brief an IWF und Weltbank nachdrücklich bekräftigt.“

„Die große Zahl von Unterzeichner*innen des Briefes an IWF und Weltbank, die aus verschiedenen politischen Lagern kommen, zeigt, dass das Problem der Auswirkungen der Corona-Krise auf die ärmsten Staaten nicht nur global gravierend sein, sondern von sehr vielen sehr ernst genommen wird. Ich bin überzeugt, dass wir gehört werden und unseren Argumenten politisches Handeln folgen wird.“

„Die EU-Kommission ist gut beraten, wenn sie in ihrer Covid-19 Bekämpfungsstrategie unser Anliegen nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern selbst gegenüber IWF und Weltbank aktiv wird und das eigene politische Agieren darauf ausrichtet. Das wäre zweifellos auch ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN-2030 Agenda.“

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)