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Energiesysteme der Zukunft nur ohne fossile Brennstoffe

Cornelia Ernst, energiepolitische Sprecherin von DIE LINKE im Europaparlament, erklärt als eine der Initiator:innen eines Aufrufs anlässlich der Verhandlungen über die neue Verordnung über die transeuropäischen Energienetze:

Cornelia Ernst

Anlässlich der heute beginnenden Trilog-Verhandlungen über die neue Verordnung über die transeuropäischen Energienetze (TEN-E) wenden sich über 40 Europaabgeordnete in einem offenen Brief an die Verhandler:innen von Europäischer Kommission, Rat und EU-Parlament. Cornelia Ernst erklärt dazu:

„In einem offenen Brief an die Trilog-Verhandlungsführenden bemängeln wir als Mitglieder des EU-Parlaments die Schlupflöcher für fossile Brennstoffe, die in der neuen Verordnung über die transeuropäischen Energienetze bestehen bleiben könnten. Die Verhandlungen betreffen auch die jährlich erscheinende Liste der Vorhaben von gemeinsamem Interesse, die sogenannte PCI-Liste. Die kürzlich erschienene fünfte Liste enthält eine beträchtliche Anzahl von großen Gasinfrastrukturprojekten, die nicht mit den EU-Klimazielen vereinbar sind.“

„Wir sehen mit Sorge, dass die derzeitigen Verhandlungspositionen Schlupflöcher für einen weiteren fossilen Gasnetzausbau im Rahmen der PCI-Liste bieten. Die Unterzeichner:innen des Schreibens lehnen die Aufnahme von fossilen Gasprojekten in die PCI-Liste ab und fordern eine TEN-E-Revision ohne Hintertüren für fossile Brennstoffe.“

„Die Zukunft liegt in erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne und wir brauchen eine TEN-E-Verordnung, die die Voraussetzung für ein auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem schafft“, so Ernst abschließend.

 

Der offene Brief kann untenstehend auf Englisch herunter geladen werden.

 

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