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Energiekonzerne erwarten Kriegsgewinne in Billionenhöhe!

Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT im EP, erklärt zur neuen Studie, die zeigt, wer die Krisengewinner der Corona- und der Lebenskostenkrise sind und wie diese angemessen an der Krisenbewältigung beteiligt werden können:

Martin Schirdewan

„Krisen treffen uns nicht alle gleich! Während die Einen in Kurzarbeit mussten oder jetzt die Heizkostenrechnung fürchten, werden Großaktionär:innen der DAX-Konzerne mit Milliarden Euro überschüttet. Niemand profitiert jedoch so unverhohlen von der momentanen Lebenskostenkrise wie die Energiekonzerne. Bei den derzeitigen Öl- und Energiepreisen können sie in diesem Jahr Mega-Gewinne von über einer Billion Euro erwarten!“

„Wir brauchen jetzt eine Steuer auf die Krisengewinne der Energie-, Pharma- und Digitalkonzerne. Diese Mega-Profite können wir an einkommensarme Menschen umverteilen, die besonders unter der Inflation zu leiden haben. Auch können wir mit diesen Geldern Investitionen finanzieren, um unsere Energieversorgung von Russland unabhängig zu machen.“

„Die Corona-Pandemie war ein beispielloser Booster für die Gewinne marktmächtiger Konzerne wie Amazon und Pfizer. Gleichzeitig jonglieren sie jedoch ihre Krisengewinne am Fiskus vorbei in neblige Steuersümpfe. Wir brauchen daher endlich eine Mindeststeuer, die tatsächlich eine Revolution darstellt: ohne Schlupflöcher und mit einem 25-prozentigen Mindeststeuersatz.“

„Das ist klipp und klar ein krummes Geschäft! Mercedes-Benz sparte in 2020 700 Millionen Euro durch Kurzarbeitergeld ein. Trotzdem schüttet der Autoriese 1,4 Milliarden Euro an seine Aktionär:innen aus. Das gleicht einer Umverteilung von Steuergeldern an diese Anteilseigner:innen. Das sollten wir uns zurückholen! Als ersten Schritt brauchen wir eine Krisenabgabe für Multimillionär:innen und Milliardär:innen.“

 

 

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