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Mehr Militär in Afghanistan führt nicht zur Stärkung der Rechte der Frauen

Human Rights Watch veröffentlicht Bericht über Frauenrechte in Afghanistan

"Truppenaufstockungen führen nicht zur Stärkung der Frauenrechte in Afghanistan. Militäroperationen sind der ganz und gar falsche Weg, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen in Afghanistan zu verhindern."


Ernst weiter:
"Der jüngste Bericht von Human Rights Watch* macht deutlich, dass Frauen in Afghanistan acht Jahre nach dem Sturz der Taliban weiterhin Opfer von Gewalt und Diskriminierung sind. Notwendig für eine friedliche und rechtsstaatliche Entwicklung Afghanistans sind die nichtmilitärische Stabilisierung und Demokratisierung des Landes sowie internationale Unterstützung beim Wiederaufbau und der Beseitigung von Unterentwicklung und Armut. Der Förderung und dem Schutz von Frauenrechten beim Wiederaufbau des Landes müssen dabei eine zentrale Stellung eingeräumt werden."
Als dramatisch bezeichnet Ernst, dass Frauen kaum Zugang zu Justizwesen und Bildungsinstitutionen haben. "Die Regierung Hamid Karzais begegnet der Verletzung von Menschenrechten mit Straflosigkeit und Ignoranz."
Ernst abschließend: "Die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen sind Ausdruck einer verfehlten Regierungs- und Entwicklungspolitik, in der Frauenrechte keine Priorität genießen."



*Den Bericht "We Have the Promises of the World: Women's Rights in Afghanistan" von Human Rights Watch können Sie hier als pdf Datei herunterladen:
http://www.hrw.org/en/reports/2009/12/03/we-have-promises-world-0



Kontakt:
Sonja Giese
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DIE LINKE delegation of GUE/NGL
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Mobil: +32 (0)486 94 50 21
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Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)