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Giftschlammkatastrophe in Ungarn: Linksfraktion fordert Untersuchung durch die EU

Die Europäische Linksfraktion GUE/NGL bekundet ihre Anteilnahme mit den Opfern der Giftschlammkatastrophe in der ungarischen Region Veszprém.

Wir fordern die EU dazu auf, den Vorfall zu untersuchen um festzustellen, wie sich die desaströsen Konsequenzen des Unfalls eindämmen lassen und ob europäisches Gemeinschaftsrecht verletzt wurde.

Der Chemie-Unfall bedeutet eine schreckliche ökologische Katastrophe für das gesamte Ökosystem des zweitlängsten europäischen Flusses, der Donau. Dennoch hat die ungarische Regierung erst sehr spät Hilfe durch die EU angefordert.

Behörden und alle betroffenen Organisationen müssen ihr Möglichstes tun, um die Menschen und ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Staatliche Institutionen, zivilgesellschaftliche und private Organisationen müssen an einem Strang ziehen und internationale Hilfe annehmen, um die Schäden zu begrenzen und eine unabhängige Untersuchung zu ermöglichen.

Die Verantwortlichen müssen für dieses tragische Ereignis, bei dem offenbar Umweltrecht und Sicherheitsbestimmungen missachtet wurden, zur Rechenschaft gezogen werden.

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)