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Atommüll aus dem Verkehr ziehen und nicht global verbreiten!

DU-Munition

"Atommüll ist zu entsorgen und nicht für die Waffenproduktion einzusetzen. Uranhaltige Munition führt beim Einsatz zur unkontrollierten Freisetzung radioaktiver Materialien in die Umwelt“,  sagt Sabine Wils, MdEP DIE LINKE., Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Als Abfallprodukt bei der Anreicherung von Uran zur Energieerzeugung fällt in großen Mengen abgereichertes Uran an. Ein Teil davon wird bislang kostengünstig zu panzerbrechender Munition verarbeitet und in Krisengebieten eingesetzt. Innerhalb von fünf bis zehn Jahren können ins Erdreich gelangte Projektile vollständig korrodieren, und das Uran kann in grundwasserführende Schichten gelangen, die an Landesgrenzen nicht haltmachen.

Der „Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über die Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle“ sieht weiterhin die Wiederaufbereitung abgebrannter Brennelemente aus Atomkraftwerken vor. „Abgebrannte Brennelemente sind als hoch radioaktiver Abfall endzulagern und nicht wieder aufzubereiten. Zivile Nukleartechnologie darf auf keinen Fall militärischen Zwecken dienen“, fordert Sabine Wils.

Straßburg, 04. April 2011

 

"Metal of Dishonor" - Munition aus abgereichertem Uran (DU) verseucht Böden in Krisengebieten, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 30.06.2005

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