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Europaweiter Ausstieg!

Rede in der Debatte über nukleare Sicherheit 25 Jahre nach Tschernobyl

Nach der Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren sind nach neuen Untersuchungen der Gesellschaft für Strahlenschutz bis heute 1,4 Millionen Menschen an den Langzeitfolgen des atomaren GAUs gestorben.

Selbst in Deutschland mussten wir Angst vor der Verstrahlung unserer Kinder haben, wegen des Regens aus radioaktiven Wolken und der verstrahlten Lebensmittel.

Die EU muss jetzt aus den Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Die Befürchtung, dass die angekündigten Stresstests für alle Atomkraftwerke in Europa nur Alibitests für den Weiterbetrieb der Atommeiler sind, hat sich mit den angekündigten Stresskriterien leider bewahrheitet. Andere atomare Anlagen werden ohnehin nicht überprüft.

Ob es sich um menschliches Versagen oder Flugzeugabstürze handelt: Alles, was die Atomkonzerne teuer zu stehen kommen könnte, wird nicht geprüft, obwohl es für die Sicherheit der Bevölkerung existenziell ist.

Wir fordern umfassende und verbindliche Stresstests, die von unabhängigen Experten durchgeführt werden müssen.

Dies kann jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg zu einem europaweiten Ausstiegsszenario sein.

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