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Leere Töpfe für Finanzmarktregeln

NGO-Aktion gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln vor Abstimmung im EP

STOP FOOD SPECULATION! Das war die Botschaft, die ein Bündnis deutscher, britischer und belgischer NGOs an die Finanzmarktpolitiker des Europäischen Parlaments gerichtet hatten. Der Grund: Der Wirtschaftsausschuss stimmte am 26. September über die Neufassung einer der europäischen Finanzmarktrichtlinie ab.

Monatelang wurde im Ausschuss über die Einführung wirksamer Positionslimits, die die Spekulation mit Nahrungsmitteln merklich eindämmen können, gestritten. NGO-Aktivisten, u.a. von attac und campact, ist es gelungen, beinahe 100.000 Unterschriften für wirksame Regeln an den Märkten zu sammeln. Am Morgen der Abstimmung war es soweit: Dem Verhandlungsteam wurden die Unterschriften überreicht. Dazu prangte die Botschaft auf dem Rasen vor dem EU-Parlament - zusammengesetzt aus unzähligen Töpfen, die Unterstützer zur Verfügung gestellt hatten. Jürgen Klute, Verhandlungsführer der Linken und Gabi Zimmer ließen es sich nicht nehmen, den Aktivisten für ihre Arbeit zu danken.  

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MEHR INFORMATIONEN UND BILDER ZUM THEMA:

Bericht zur NGO-Aktion von Astrid Goltz, Campact - HIER!

Pressemitteilung von Jürgen Klute zur Abstimmung: HIER! 

Pressemitteilung von attac Deutschland, weed & campact zur Ausschussabstimmung - HIER!

Campact auf FlickR - HIER

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)