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Geißel Armut: Der weltweite Reichtum kommt den Ärmsten nicht zu Gute

"Die Absichten der Herrschenden im Kampf gegen Armut können getrost als Lippenbekenntnisse bezeichnet werden. Weltweit leben immer noch 1,4 Milliarden Menschen in extremer Armut. In der EU sind 115 Millionen Menschen von Armut betroffen. Den Ärmsten werden ihre grundlegenden Menschenrechte schlicht verweigert, weil sie nicht angemessen am steigenden weltweiten Reichtum beteiligt werden. Daran hat auch der Internationale Tag zur Beseitigung der Armut wenig geändert."

Gabi Zimmer weiter:

"Die seit 2008 fortdauernde Krise hat zu starken Mittelkürzungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit geführt. Außerdem erzwingt die unmenschliche Sparpolitik innerhalb der EU undifferenzierte Kürzungen, die die Ärmsten am stärksten treffen und zusätzlich Tausende in Armut stürzen. Die ohnehin schwach formulierten Ziele zur Armutsbekämpfung werden durch die aktuelle Politik konterkariert. Das gilt innerhalb der EU und für den weltweiten Kampf gegen Armut."

"Wenn die Regierenden nicht bald von der aktuellen Politik abrücken, werden immer mehr Menschen die Geißel Armut erleben, während die Schere zwischen arm und reich weiter auseinandergeht. Wir brauchen dringend Investitionen in eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaft, die den Menschen nützt, nicht anonymen Finanzmärkten. Der Ausbau öffentlicher Güter und Dienstleistungen, die Stärkung der sozialen Sicherungssysteme und die "Umfairteilung" von vorhandenem Reichtum sind die effektivsten Mittel im Kampf gegen Armut" so Zimmer abschließend.

Brüssel, 17.10.2012

Kontakt: Büro Gabi Zimmer, André Seubert: +32 228 37101, gabi.zimmer@europarl.europa.eu">gabi.zimmer@europarl.europa.eu;

Frau Sonja Giese, Presse DIE LINKE. im EP, +486 945021

 

 

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