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Atomwaffenfreie Zonen: Die Vorschläge liegen auf dem Tisch

 

Die derzeit in Oslo tagende internationale Konferenz über die Folgen eines Atomkriegs hat abermals die dringende Notwendigkeit der nuklearen Abrüstung vor Augen geführt. „Nicht zuletzt die Europäische Union muss sich endlich für die Schaffung kernwaffenfreier Zonen, insbesondere in Mitteleuropa und im Nahen Osten, einsetzen“, so der Europaabgeordnete der LINKEN Helmut Scholz.

Auch ein regionaler Kernwaffeneinsatz würde weltweit katastrophale Folgen haben, betonte der Abgeordnete. „Studien für den Nahen Osten belegen, dass neben den unmittelbaren Opfern Millionen Menschen durch die Zerstörung der Infrastruktur, die Schädigung der Umwelt und der Ozonschicht sowie durch Ernteausfälle betroffen wären.“

Die noch für 2012 geplanten Gespräche zur Einrichtung einer kernwaffenfreien Zone in Nahost waren Ende vergangenen Jahres abgesagt worden. „Damit bleibt die Spannungsregion auch ein atomares Pulverfass. Die Mitglieder des Nahostquartetts müssen dafür sorgen, dass diese Verhandlungen schnellstmöglich aufgenommen werden. Dabei sind nicht nur US-Präsident bei seinem bevorstehenden Besuch in Israel und Teilnehmer der Gespräche mit Iran gefordert, auch die EU muss ihre verbale Unterstützung einer solchen Initiative endlich in konkrete Handlungen umsetzen. Die Vorschläge dafür liegen seit langem auf dem Tisch.“

LINK:

http://www.atomwaffenfrei.de/home/artikel/e8c32322bfab409b36f9abc2447f9b87/humanitaere-folgen-von-atomwaffen-bringen-bewegung-in-ab.html

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)