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AKW-Stresstests Bankrotterklärung der EU-Atompolitik

Europaparlaments stimmt Entschließung zu AKW-Stresstests ab. Hierzu Sabine Wils, MdEP DIE LINKE. im Europaparlament und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

"Die Stresstest-Ergebnisse müssen zu einem Ausschluss der geplanten EURATOM- und EBRD-Kredite an die Ukraine führen", fordert Sabine Wils. "Insgesamt sind zwei Kredite über insgesamt 600 Mio. € für den Weiterbetrieb der ukrainischen Atomreaktoren geplant", ergänzt Wils.

"Nach Tschernobyl und Fukushima fordere ich die Kommission auf, ein neues Katastrophenszenario auszuschließen und den Geldhahn für die Atomkonzerne zuzudrehen. Nur im abgeschalteten Zustand sind die Atomreaktoren sowjetischer Bauart sicher", so Wils weiter.    

 "Statt zumindest die gefährlichsten AKWs wie Fessenheim oder Cattenom abzuschalten und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Atomsicherheit der Wirtschaftlichkeit der AKWs und den Profiten der Atomkonzerne untergeordnet," empört sich Wils     

"Die AKW-Stresstests müssen der erste Schritt auf dem Weg zu einem europaweiten Ausstiegsszenario aus der Atomkraft sein. Die Auflösung des EURATOM-Vertrag ist eine Voraussetzung für einen europaweiten Atomausstieg", so Sabine Wils abschließend.   

Strasbourg, 13. März 2013  

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)