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"Wir sind zutiefst schockiert über diesen feigen Mord!"

Gabi Zimmer, Vorsitzende der Linksfraktion GUE/NGL im Europarlament, zur Ermordung des griechischen Musikers Pavlos Fyssas:

DIE LINKE. Berlin

"Wir sind zutiefst schockiert über den feigen Mord an dem kritischen griechischen Musiker Pavlos Fyssas und verurteilen diese Tat auf das Schärfste."

"Dass die Goldene Morgenröte und ihr nahestehende Personen nicht vor politischem Mord zurückschrecken, zeigt auf dramatische Weise, welche menschenfeindlichen Ziele diese Gewalttäter mit ihrem offenem Rassismus und der Hetze gegen Andersdenkende, Migrantinnen und Migranten verfolgen. Das disqualifiziert sie für jeden demokratischen Prozess. Deshalb rufen wir die griechische Regierung auf, mit allen ihr zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln gegen diese menschenfeindliche Partei, ihr nahestehende Gruppierungen und die eskalierende politische Gewalt vorzugehen." so Zimmer weiter.

"Alle demokratischen Kräfte in den Mitgliedstaaten der EU  müssen sich zum Kampf gegen faschistische und rassistische Gruppen und ihre Ideologie bekennen. Diese sind längst keine gesellschaftliche Randerscheinung mehr. Wir stehen an der Seite aller Menschen, Künstlerinnen und Künstler, Aktivistinnen und Aktivisten, die sich gegen Xenophobie und Rassismus zur Wehr setzen. Ebenso sprechen wir Flüchtlingen und Migrantinnen und Migranten, die oft die ersten Opfer dieser menschenverachtenden Ideologie werden, unsere volle Solidarität aus."

Mit Blick auf die Sparpolitik in Griechenland sagt Zimmer:

"Alle Mitgliedstaaten, ihre Regierungen und die EU-Institutionen haben jetzt die politische Verantwortung, die Folgen der drastischen Sparauflagen für Griechenland endlich zur Kenntnis zu nehmen. Dem Zerfall der griechischen Gesellschaft muss durch wirksame und nachhaltige Investitionen in Wirtschaft, Soziales, Bildung, Gesundheitswesen und öffentliche und kommunale Strukturen begegnet werden!"

"Die brutalen und Menschen verachtenden Ideen der Goldenen Morgenröte werden die dramatische Situation vieler Griechinnen und Griechen nicht verbessern, sondern schüren Hass, Verzweiflung und Leid. Damit stürzt Griechenland noch tiefer in die Krise." so Zimmer abschließend.

 

Brüssel, 19.9.2013

 

 

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