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Ob Fracking oder Flughafen: Umweltverträglichkeit künftig besser prüfen

Europäisches Parlament stimmt über Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ab

Zu der Abstimmung  über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten erklärt Sabine Wils, MdEP DIE LINKE. und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:

"Die Verbesserung der in einigen Mitgliedstaaten mangelhaften Umsetzung und Anwendung der Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist dringend geboten. Sie stellt sicher, dass Auswirkungen von Investitionen auf Umwelt, Klima und biologische Vielfalt in Entscheidungen über Genehmigungen einbezogen werden und legt dafür Mindeststandards fest."

"Die verbindliche Durchführung einer UVP bei Fracking-Vorhaben ist ein erster Schritt, die signifikanten Umweltauswirkungen zu verringern. Fracking birgt unkalkulierbare Risiken für das Trinkwasser, die Gesundheit und die Umwelt. Eine Erschließung neuer fossiler Energien wäre ein fatales Signal für die europaweite Energiewende. Daher gilt: Fracking verbieten", so Wils weiter.

"Durch die Streichung der nicht mehr zeitgemäßen Verknüpfung der obligatorischen UVP an die Bahnlänge von Flugplätzen wird endlich anerkannt, dass auch durch kleine Flugplätzen erheblich Umweltauswirkungen entstehen."

"Bedauerlicherweise unterliegen An- und Abflugrouten an Flugplätzen zukünftig nicht der UVP-Pflicht", so Wils abschließend.

Straßburg, 09.10.2013

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