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Europa alternativ: Noch mehr Geld für noch mehr Risiko – der EURATOM-Vertrag zur europaweiten Förderung der Atomenergie

Internet-Talk der LINKEN im Europaparlament vom 7. Januar 2014

Der EURATOM-Vertrag hat die Staaten der EU zum führenden Erzeuger von Atomenergie und zur Region mit der höchsten Atomkraftwerksdichte in der Welt gemacht. Insgesamt 135 kommerzielle Atomreaktoren werden in 14 der 27 EU-Mitgliedstaaten betrieben. Ein europaweiter Atomausstieg und das Ziel einer dezentralen, sozialen und ökologischen Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien widerspricht den Zielen des EURATOM-Vertrags und setzt seine Auflösung voraus.  Der EURATOM-Vertrag ist ein Fossil unter den europäischen Verträgen. Nach einem halben Jahrhundert seines Bestehens scheinen sowohl Politiker als auch EU-Bürger diesen Vertrag vergessen zu haben.  Auf EU-Ebene sind die Privilegien der Atomkonzerne strukturell durch den EURATOM- Vertrag abgesichert. Während Atomkonzerne mit ihren gigantischen Profiten weiterhin das Leben von Millionen von Menschen bedrohen, kann die Atomindustrie mit Hilfe des EURATOM-Vertrags substantiell notwendige Verbesserungen der Sicherheit der Atomanlagen verhindern.

Mit Sabine Wils, MdEP DIE LINKE, Mitglied im Umweltausschuss, und Patricia Lorenz (Friends of the Earth). Gemeinsam mit Ihnen diskutieren wir die aktuelle Lage zur Atomenergie in Europa. Patricia Lorenz hat hierzu eine Studie im Auftrag der LINKEN im Europäischen Parlament erstellt. Schalten Sie ein und sagen Sie Ihre Meinung - im Chat können Sie Fragen an die Gesprächsteilnehmerinnen stellen. Moderation: Eric Bonse, freier Journalist und Blogger

Die Studie ist ab 13. Januar kostenfrei unter sabine-wils.eu downloadbar.

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=ukvZxCK2Pps
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=GGbo4NHxtL
Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=g06S6NqiAeQ

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