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Beipackzettel für Anlageprodukte kommt

Zur Abstimmung des Europäischen Parlaments über das Trilogergebnis zu Basisinformationsblättern für Anlageprodukte erklärt Thomas Händel, Schattenberichterstatter der GUE/NGL im Wirtschafts- und Währungsausschuss:

“Dies ist ein guter Tag für die VerbraucherInnen in Europa. Mit dem verabschiedeten Kompromiss zwischen Rat und Parlament werden diese künftig besser über Inhalt und Komplexität von Anlageprodukten informiert.”

Händel weiter: "Leider wurden bestimmte Versicherungsprodukte und Staatsanleihen nicht in den Vorschlag aufgenommen. Auch werden bestimmte Rentenversicherungen wie zum Beispiel Riesterprodukte erst in 4 Jahren zur Aufnahme geprüft." Auch das Komplexitäts-Label sei noch nicht der Weisheit letzter Schluss, hier wäre ein Ampel-System deutlich besser gewesen, so der Europaabgeordnete.

“Mit dem gefundenen Kompromiss können wir dennoch leben. Der Vorschlag der Kommission wurde deutlich verbessert, Vertriebsgebühren werden nun deutlicher sichtbar, mit dem  Komplexitäts-Label werden Verbraucher deutlich auf riskante Produkte hingewiesen. Auf der Anbieter-Seite konnten finanzielle Strafzahlungen für Fehlinformationen durchgesetzt und die Eingriffs-Rechte der europäischen Aufsicht deutlich gestärkt werden," so Händel abschließend.

 

Strasbourg, 15. April 2014

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