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Maut-Debatte: EU-Kommissar Kallas warnt vor "Diskriminierung" auf Straßen

SPIEGEL ONLINE, BILD, 16.09.2014

Zu den Antworten und der Anfrage zu den Anforderungen an PKW-Mautsysteme in der EU von Fabio De Masi schreibt der SPIEGEL:

"EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hält an seinen Bedenken gegen die geplante Pkw-Maut von Verkehrsminister (CSU) fest. In einer Antwort auf eine Anfrage der Linken im EU-Parlament warnte der Kommissar davor, die Senkung der Kfz-Steuer mit der Einführung der Maut zu kombinieren. Beide Maßnahmen sollten "nicht miteinander verbunden werden oder zu einer Diskriminierung auf der Grundlage der Staatsangehörigkeit führen", hieß es demnach." 

"Zudem dürfen Straßennutzungsgebühren nicht mit einer direkten oder indirekten Diskriminierung auf der Grundlage des Mitgliedstaats der Fahrzeugzulassung verbunden sein", schrieb Kallas dem Bericht zufolge weiter. Er soll außerdem Vorbehalte gegen eine mögliche Benachteiligung inländischer Autofahrer haben.

Diese könnte dann eintreten, wenn deutsche Autohalter nur eine Jahresvignette für die Nutzung deutscher Autobahnen kaufen können, während es für Ausländer auch Kurzzeit-Vignetten geben soll. "Generell sollte die Höhe der Straßennutzungsgebühren jedoch von der Dauer der Infrastrukturnutzung abhängen", betonte Kallas demnach.

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Den vollständigen Artikel finden Sie online unter:
Maut-Debatte: EU-Kommissar Kallas warnt vor "Diskriminierung" auf Straßen

 

DIE BILD schreibt in ihrer heutigen Ausgabe dazu:

"Verkehrsminister (44, CSU) bekommt für seine Pläne zur Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland weiter Gegenwind aus Brüssel. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas (65) warnte den Minister erneut davor, die Senkung der Kfz-Steuer und die Einführung der Maut auf deutschen Straßen miteinander zu kombinieren.

Beide Maßnahmen sollten „nicht miteinander verbunden werden oder zu einer Diskriminierung auf der Grundlage der Staatsangehörigkeit führen“, betonte Kallas in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken im EU-Parlament. „Zudem dürfen Straßennutzungsgebühren nicht mit einer direkten oder indirekten Diskriminierung auf der Grundlage des Mitgliedstaats der Fahrzeugzulassung verbunden sein.“

Damit bringt Kallas einen zentralen Bestandteil der ins Wanken. Denn der hatte angekündigt, dass kein deutscher Autofahrer durch die Maut stärker belastet werde."

Den vollständigen Artikel finden Sie online unter: BILD "PKW-Maut nicht mit der KFZ-Steuer verrechnen!" von Dirk Hoeren

 

 

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