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Keine neuen Brandopfer!

70 Jahre nach der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz

Zeichnung von Käthe Kollwitz

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der Sowjetunion das größte Vernichtungslager, in dem mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden.

Hierzu DIE LINKE. im Europäischen Parlament: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. Nirgendwo in Europa dürfen Hass und Ausgrenzung, Vernichtung und Verfolgung möglich sein. Am heutigen Tag gedenken wir der Holocaust-Opfer der Nazi-Diktatur - Millionen Jüdinnen und Juden, Hunderttausende Sinti und Roma sowie Zehntausende Behinderte, Homosexuelle und Regimegegner. Der Begriff Holocaust ist abgeleitet vom griechischen Wort "holokaustos" für "Brandopfer".

Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ermöglichte und beschleunigte die Nazi-Diktatur. Damals herrschten Massenarbeitslosigkeit und Armut  - heute, sieben Jahre nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise leben in der EU 26 Millionen Menschen ohne Arbeit, Tendenz steigend.
Die massive Kürzungspolitik als falsches Rezept gegen die systemische Krise stürzt vor allem junge Menschen in Armut und ist der Nährboden für Verunsicherung und Hass.

Die Regierenden in Europa haben die politische Verantwortung, über die Ursachen für die soziale Ungerechtigkeit aufzuklären. Wer es sich dieser Tage leicht macht und simple Polarisierungen à la Pegida nicht entschieden zurück weist und bekämpft, spielt bewusst mit dem Feuer, das Europa 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges erneut in Brand setzen könnte.

Antifaschismus ist eine Grundhaltung der Partei DIE LINKE. Für uns bedeutet das: Zurückdrängen aller extrem rechten, rechtspopulistischen und rassistischen Ideologien, Parteien und Bewegungen; Bekämpfung aller althergebrachten und neuen Formen des Antisemitismus; die Auseinandersetzung mit Geschichtsrevisionismus und mit allen Ideologien, die von Ungleichwertigkeit der Menschen ausgehen.“

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