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europaROT 7: Vom Hunger in der Welt

Wie Klimawandel, Armut und die globale Finanzkrise zusammenhängen

 

 

 

 

Die neue Ausgabe von europaROT umfasst folgende Artikel:

Die Leitartikel:

"Klimawandel und Welthunger" (Sabine Wils)

"Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht" (Gabi Zimmer)

Weitere Artikel:

Helmut Scholz:
"Kein Fair Play im Welthandel"

Sabine Lösing:
"Landnahme und Konflikte"

Thomas Händel:
"Kompro-Mies". Wieso die Finanzmärkte entmachtet gehören.

Jürgen Klute:
"Mit Essen spielt man nicht". Die EU könnte die Spekulation auf Nahrungsmittel unterbinden.

Lothar Bisky:
"Die Europäische Union für linke Inhalte nurzen". Unser Ziel ist eine  Europäische Union als demokratische, soziale, ökologische und Friedensunion.

Cornelia Ernst:
"Hungernde Minderheit". Roma gehören zu den Ärmsten der Armen.

  • Klimawandel und Welthunger

    Ohne Klimagerechtigkeit keine Ernährungssouveränität!

    Immer öfter verursachen globale Wetterkatastrophen als Folgen des Klimawandels verheerende Schäden. Am stärksten betroffen sind meist die so genannten Entwicklungs- und Schwellenländer. Schleichende Entwicklungen wie Hitzewellen oder Dürreperioden sind oftmals noch gefährlicher als vereinzelte Katastrophen, weil sie auf lange Sicht die Ernährungssouveränität in den betroffenen Ländern gefährden oder verhindern ...
    • Gabi Zimmer

    Das Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht

    Seit einigen Monaten wütet eine der schlimmsten Hungerkatastrophen am Horn von Afrika. Über 13 Millionen Menschen sind direkt davon betroffen. Schätzungsweise 650 000 Kinder sind akut unterernährt, bei 200 000 ist dieser Zustand lebensbedrohlich, über 30 000 sind schon gestorben. 900 000 Menschen sind auf der Flucht aus Somalia, dem am stärksten betroffenen Land ...
    • Helmut Scholz

    Kein Fair Play im Welthandel

    Man könnte annehmen, hohe Preise auf dem Weltmarkt für Nahrungsmittel wären für Bauern eine gute Nachricht. Tatsächlich ist dies aber in den Entwicklungsländern nicht der Fall.   Etwa 80 Prozent der Bauern dort sind Kleinstproduzenten. Was sie anbauen, reicht selten für die Ernährung der eigenen Familie ...
    • Sabine Lösing

    Landnahme und Konflikte

    Ende Oktober 2011 wurde in den Medien breit darüber berichtet, dass die Weltbevölkerung die Schwelle von 7 Milliarden Einwohnern überschritten hat. Mal mehr mal weniger offen wurde dabei die Ernährungsfrage aufgeworfen. Denn ein wesentlicher Faktor, weshalb immer mehr Menschen hungern müssen, besteht in der Aneignung von Landflächen durch externe Akteure in vielen Staaten der so genannten Dritten Welt ...
    • Thomas Händel

    Kompro-Mies

    Endlich, endlich - sollten im Europäischen Parlament hochspekulative Finanzinstrumente wie CDS und Leerverkäufe strikt reguliert werden. Ein mehr als überfälliger Schritt. Nicht nur die Krise in Griechenland und anderen europäischen Staaten wurde durch solche "finanziellen Massenvernichtungswaffen" forciert ...
  • Mit Essen spielt man nicht!

    EU kann Nahrungsmittelspekulation unterbinden.

    Die massiv ansteigende Spekulation auf Nahrungsmittel ist mit verantwortlich für heftige Preissprünge und steigende Preise. Die Europäische Kommission hat im Oktober einen Vorschlag gemacht, der zumindest Ansätze für eine Beschränkung enthält. Würde der aktuelle Vorschlag, die so genannte Finanzmarktrichtline, ...
  • Die Europäische Union für linke Inhalte nutzen

    Ziel ist eine demokratische, soziale, ökologische und Friedensunion.

    Kaum Grund zu Optimismus: Die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise wird uns voraussichtlich Jahre, vermutlich Jahrzehnte, begleiten. Die Lasten der Spar- und Kürzungspolitik trägt eine Mehrheit - Arbeitnehmer und Arbeitslose, junge und ältere Menschen, Kranke -, während eine Minderheit noch immer Gewinne einsteckt ...
    • Cornelia Ernst

    Jeder Siebte leidet Hunger

    Roma gehören in der EU zu den Ärmsten der Armen.

    Die Roma, die größte ethnische Minderheit in der Europäischen Union, gehört in den Staaten Mittel- und Osteuropas buchstäblich zu den Ärmsten der Armen. Eine Studie der Vereinten Nationen aus dem Jahre 2003 zeigt, dass in Bulgarien und Rumänien mehr als drei Viertel aller Roma unterhalb der Armutsgrenze leben ...

Aktuelle Link-Tipps

  • Wegweiser europapolitik
  • EU-Fördermittel
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