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  • Emissionshandel

    (auch: Europäischer Emissionshandel oder CO2-Zertifikatehandel)

    Das Emissionshandelssystem wurde 2005 in der EU eingeführt und gilt offiziell als das europäische „Flaggschiff“ im Kampf gegen den Klimawandel: Alle großen Industrie- und Verbrennungsanlagen in der EU sind verpflichtet, für jede Tonne CO2, die sie produzieren, ein sogenanntes CO2-Zertifikat zu erwerben.
  • Energiearmut

    Energiearmut liegt vor, wenn eine Person nicht in der Lage ist, ihren Wohnraum zu erschwinglichen Kosten angemessen zu heizen beziehungsweise zu kühlen. In der EU sind ungefähr elf Prozent der Menschen von Energiearmut betroffen oder akut davon bedroht. 16 Prozent der Bevölkerung in der EU lebt in feuchten, schlecht isolierten Wohnungen, und neun Prozent sind mit der Zahlung von Rechnungen an die Energieversorger im Rückstand.
  • Energiepolitik

    Die Rechtsgrundlage für die europäische Energiepolitik ist Artikel 194 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Besondere Bestimmungen betreffen im EU-Vertrag Versorgungssicherheit,
  • Energieunion

    2016 legte die Europäische Kommission die acht Gesetzesvorschläge vor, die die europäische Energieunion umfassen, das sogenannte Clean Energy Package.
  • Entwicklungspolitik

    Die Entwicklungspolitik ist ein wichtiger Bestandteil europäischer Außenpolitik. Die Ziele dabei sind: Beseitigung von Armut, Förderung nachhaltigen Wachstums, Schutz von Menschenrechten und Demokratie sowie der Klima- und Umweltschutz.
  • Erasmus+

    ​​​​​​​Das 1987 als Austauschprogramm für Student*innen ins Leben gerufene Förderprogramm hat schon 2014 sein Gesicht stark verändert. Damals wurden sieben Einzelprogramme zusammengelegt, die Austauschoptionen für Einzelpersonen und Organisationen unterstützen.
  • EU-Jugendstrategie

    Am 31. Mai 2018 wurde im Europaparlament der Bericht zur Implementierung der EU-Jugendstrategie angenommen. Seine Besonderheit bestand darin, dass alles auf den Prüfstand kam, weil der bis dahin geltende Rahmen der EU-Jugendstrategie zum Ende des Jahres 2018 auslief. 
  • EU-Solidaritätskorps

    Auf einem eigenen EU-Portal wird der Zugang zum neu eingerichteten freiwilligen Programm, dem EU-Solidaritätscorps, gewährleistet. Es ist für erwachsene Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren gedacht und bietet sozialen, integrativen Austausch europaweit an.
  • EU-Türkei-Deal

    Der EU-Türkei-Deal geht auf eine Mitteilung des Rates am 7. März 2016 zurück und darf in dieser Hinsicht auch getrost Deal genannt werden, denn er war damit ohne Zustimmung des Parlaments sofort gültig.
  • EURATOM

    Am 25. März 1957 wurde der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) unterzeichnet. Er stellt eine massive Förderung der europäischen Nuklearenergie dar. Bis heute blieb der EURATOM-Vertrag mit seinen Bestimmungen praktisch unverändert und ist weiterhin ein eigenständiger Vertrag.
  • Europäische Zentralbank - EZB

    Die Europäische Zentralbank (EZB) fungiert als die Zentralbank der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone. Sie entscheidet somit über die Geldpolitik der Währungsunion.
  • Europol

    Die europäische Polizeibehörde Europol mit Sitz in Den Haag ist die einzige EU-Behörde, die direkt mit Strafverfolgung beauftragt ist. In erster Linie werden dort Daten aus den Mitgliedstaaten gesammelt, um sie von Europol mit vielfältigen Analysemethoden auszuwerten, darunter auch profiling- und cross-matching-Verfahren. Europol ist zuständig für schwere Verbrechen, organisierte Kriminalität, Menschenhandel und Terrorismus.
  • Eurozone

    Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion wird inoffiziell auch Eurozone genannt. Sie bildet eine Ergänzung zum Europäischen Binnenmarkt durch eine gemeinsame Währung, den Euro. Der dreistufige Prozess zur Eurozone startete bereits am 1. Juli 1990 durch die Umsetzung bestimmter wirtschafts- und währungspolitischer Regelungen. Die 28 EU-Staaten haben bisher die Vereinbarungen in unterschiedlichem Maße umgesetzt. Bisher haben 19 von den 28 EU-Staaten den Euro eingeführt. Diese 19 Staaten koordinieren ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik im Rahmen der Euro-Gruppe. Vor allem seit der weltweiten Finanzkrise 2008 ist die Eurozone in einem Dauerkrisenmodus.
  • Fair Trade

    Fairer und ethischer Handel muss die Normalität werden.

    In Deutschland werden Jahr für Jahr immer mehr fair gehandelte Produkte nachgefragt. 2017 waren es Waren im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro, oder durchschnittlich 18 Euro pro Kopf. Auf diese Weise werden faire Erzeugungspreise, verlässliche Handelsbeziehungen, und die Übernahme sozialer Verantwortung gefördert. Auch innerhalb Europas wird immer mehr auf Fairness in der Landwirtschaft geachtet.
  • Fake-News

    Fake News werden oft als neues Phänomen beschrieben, das vor allem mit der rasanten digitalen Verbreitung von Informationen, die auf seriösen Quellen und Recherchen beruhen, beschädigen und damit die Sachlichkeit öffentlicher Diskurse vergiften, manipulieren oder gar demokratische Entscheidungen beeinflussen.
  • Finanzkrise

    Die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers führte im September 2008 zur Wirtschafts- und Finanzkrise, deren Folgen in Europa immer noch spürbar sind. Auch wenn die milliardenschweren Bankenrettungspakete und das billige Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) die Finanzmärkte beruhigt haben, leiden Millionen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in den südlichen Mitgliedsländern der EU, nach wie vor unter der anhaltenden schädlichen Kürzungspolitik.
  • Fluchtursachen

    Unter dem Begriff Fluchtursachen werden die vielfältigen Ursachen bezeichnet, die Menschen entgegen ihrer eigentlichen Wünsche dazu veranlassen, ihren Lebensort und ihre Lebensumstände zu verlassen um an andere zu Orte zu fliehen.
  • Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)

    Der EFRE als größter Strukturfonds - in der Förderperiode 2014-2020 sind von den über 350 Mrd. EUR für alle Strukturfonds zusammen dem EFRE rund 199 Mrd. EUR zugewiesen - unterstützt die 276 Regionen in der Europäischen Union bei Investitionen für Wachstum und Arbeitsplätze und bei der Stärkung der grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit ...
  • Friedensfazilität (European Peace Facility)

    ​​​​​​​Im Juni 2018 wurde die sogenannte EU-Friedensfazilität (European Peace Facility) vorgestellt. Hört sich gut an, hat aber mit Friedensförderung nichts zu tun, im Gegenteil. Bei diesem Fonds handelt es sich um eine Kriegskasse, um zukünftige EU-Militäreinsätze, Operationen „befreundeter Drittstaaten“ und die Aufrüstung verbündeter Länder (oder Rebellengruppen) finanzieren zu können.
  • Friedenspolitik und Abrüstung

    ​​​​​​​DIE LINKE gründet ihre internationalistische Politik auf vier Prinzipien: (1) Frieden durch kollektive und gegenseitige Sicherheit, Abrüstung und strukturelle Nichtangriffsfähigkeit. (2) Solidarische Politik der Überwindung von Armut, Unterentwicklung und Umweltzerstörung. (3) Einsatz für eine soziale, demokratische und friedliche Europäische Union sowie (4) eine Reform und Stärkung der UNO.
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