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Europaparlament beschließt „VW-Untersuchungsausschuss"

Cornelia Ernst

Das Europäische Parlament hat am 22. Januar 2016 den Untersuchungsausschuss für Emissionsmessungen im Automobilbereich (EMIS) eingesetzt. Der Ausschuss soll die Mängel von EU-Mitgliedstaaten bzw. der Europäischen Kommission bei der Umsetzung der EU-Standards für Pkw-Emissionsprüfungen untersuchen. Er wird in sechs Monaten einen Zwischenbericht und in zwölf Monaten einen Abschlussbericht vorlegen. Die sächsische Europaabgeordnete Cornelia Ernst (DIE LINKE.) ist für ihre Fraktion (GUE/NGL) stellvertretendes Mitglied in diesem Ausschuss. (Die Stellvertreterinnen und Stellvertreter sind im Europaparlament mit denselben Rechten ausgestattet wie die Vollmitglieder.)

„Mir geht es in diesem Ausschuss um zweierlei: Zum einen möchte ich mit dafür sorgen, dass die Mängel bei der Umsetzung der EU-Standards für PKW-Emissionen unabhängig von den Unternehmen restlos aufgeklärt werden. Zum anderen möchte ich verhindern, dass die Beschäftigten von VW die Fehler des Managements ausbaden müssen. Deshalb sollte VW aus seinem Fehler die Lehre ziehen und zum Ziel haben, die abgasärmsten und umweltfreundlichsten Autos zu entwickeln und zu produzieren.“

 

 

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