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Straßburg ist immer eine Reise wert

Berliner*innen informierten sich über Politik und die Linke im Europaparlament

Besucher*innengruppe in Straßburg – Atrium im Parlament

Von Mittwoch bis Samstag (13. bis 16.12.2023) kamen fast 40 Europainteressierte aus Berlin. Martina Michels hatte sie in das Europa-Parlament nach Straßburg eingeladen.

 

Nach einem stark verregneten Start in Berlin ging es per Bus in zehnstündiger Fahrt nach Kehl auf der deutschen Rheinseite. Angekommen nutzte die Gruppe die ideale, grenzüberschreitende Verbindung mit der Straßenbahnlinie „D“ von Kehl nach Straßburg, die zuerst über die imposante Europabrücke über den Rhein führt. Nach einem kleinen Fußweg entlang der Ill in Straßburgs Altstadt erreichten alle das Restaurant „Au Pont Saint-Martin“ im malerischen Viertel „Petite France“. Bei bei einem gemeinsamen Abendessen mit Martina Michels und Nora Schüttpelz – bei typisch elsässischen Spezialitäten – kam man schnell ins Gespräch.

Besucher*innen zu Gast bei Martina Michels im Europaparlament, 14.12.2023

 

Beschauliches Elsass

Am Donnerstagmorgen ging es früh gleich ins Europaparlament. Nach einer sehr informativen, knapp halbstündigen Einführung durch den Besucherdienst in die Strukturen der Europäischen Institutionen, deren Aufgaben, in die Besonderheiten des Europäischen Parlaments und dessen politischen Aufbau, erläuterte Martina Einzelheiten ihrer Arbeit als Abgeordnete. Wie funktionieren die Fachausschüsse? Was sind die geschichtlichen Hintergründe für den Parlamentssitz in Straßburg, der allmonatlich die anstrengende Wanderung aller Büros aus Brüssel und zurück nach sich zieht? Wo liegen die Hoffnungen auf eine progressive Europapolitik, wie sie Bürgerinnen und Bürger in der Konferenz zur Zukunft Europas selbst entworfen hatten? Die Zeit verging zu rasch, um alle Fragen zu beantworten.

Weihnachtliches Straßburg

 

Europaparlament in Straßburg

Auf der Besuchertribüne des sehr schwach besetzten Parlamentssaals lauschten die Besucher*innen einem Redebeitrag eines Mitgliedes der Fraktion THE LEFT unter Kopfhörern in der gewünschten Sprache und den Antworten der Kommissionsvertreter*innen sowie der zuständigen Kommissarin hinsichtlich der Gewährleistung der Durchlässigkeit der Transitkorridore an der ukrainischen Grenze. Danach ging es ins Parlamentarium, um zusätzliche Informationen rund um das Parlament zu erhalten.

 

Die obligatorische, informative Schiffsfahrt mit einem BATORAMA-Boot, das von der Straßburger Altstadt bis zum Europaviertel fährt, musste aufgrund Hochwassers leider ausfallen. Dafür gab es die Möglichkeit für Museumsbesuche und erste Stadterkundungen. 

 

Am Freitag ging es mit dem Bus und einem sehr kundigen Reiseführer bei bestem Wetter durch die beschaulichen Weindörfer des Elsass mit Halt im mittelalterlichen und weihnachtlich geschmückten Städtchen Obernai. Am Nachmittag schloss sich eine Stadtbesichtigung in Straßburgs Altstadt zu Fuß an, wobei viele Details der politischen, religiösen und ökonomischen Stadtentwicklung erläutert wurden. Und immer gab es am Rande und abends im Hotel genügend Zeit für interessante Diskussionen. Der legendäre Straßburger „Christkindelsmärik“ brachte alle zudem in eine vorweihnachtliche Stimmung.
 

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