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Meinungsfreiheit steht auf dem Spiel

Journalisten wehren sich gegen drohende Schließung des kurdischen TV-Senders Roj TV

Im Gespräch mit protestierenden Journalisten

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des in Denderleeuw bei Brüssel angesiedelten Sendestudios des kurdischen Fernsehsenders Roj-TV demonstrierten heute zunächst vor dem Gebäude der EU-Kommission am Schuman-Platz in Brüssel. Von dort zogen sie weiter vor den Haupteingang des Europäischen Parlaments an der Rue Wiertz.

Hauptsitz von Roj-TV ist Kopenhagen (Dänemark). Seit 2005 versucht die türkische Regierung die dänische Regierung dazu zu bringen, Roj-TV die Sendelizenz zu entziehen. Damit würde die wichtigste Stimme der Kurden in Europa zum schweigen gebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten mit ihrer Aktion auf die drohende Schließung ihres Senders aufmerksam. Sie hoffen auf Solidarität und Unterstützung seitens der EU-Kommission und des EU-Parlament in ihrem Engagement für den Erhalt von Roj-TV. Jürgen Klute, Mitglied des Europäischen Parlaments (Die Linke. - GUE/NGL) sagte den Demonstrierenden seine Unterstützung zu. Konkret bot er ihnen an, die drohende Schließung von Roj-TV in der kurdischen Freundschaftsgruppe im Europäischen Parlament zum Thema zu machen. "Angesichts der gegenwärtigen Situation in der Türkei wäre es ein gänzlich falsches politisches Signal, wenn die dänische Regierung dem Druck der Türkei nachgäbe und Roj-TV zum Schweigen brächte!", kommentierte Klute die Lage.

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