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Roma-Strategie

Die Mitgliedstaaten müssen endlich in die Pflicht genommen werden!

Morgen wird im Plenum des Europäischen Parlaments der Bericht zur Roma-Strategie der EU abgestimmt.

Cornelia Ernst, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres fordert:   "Wir erwarten von der Kommission, dass sie folgende Ziele in die Roma-Strategie aufnimmt: Schutz gegen Diskriminierung in allen Lebensbereichen, vor allem gegen Mehrfachdiskriminierung, Garantie des Rechts auf Freizügigkeit, Bekämpfung von Stereotypen, Vorurteilen, Rassismus und Stigmatisierung. Besonders wichtig ist die Gewährung von gleichberechtigtem Zugang zu hochwertiger Bildung und die Abschaffung von skandalösen Sonderschulen für Roma, die in einigen Mitgliedstaaten leider zum Alltag gehören. Die Mitgliedstaaten müssen bei der Ausarbeitung von Maßnahmen uneingeschränkt mit Roma-Vertretern zusammenarbeiten, und endlich die Mittel der EU-Fonds, insbesondere des EFRE und des ESF, vollständig ausschöpfen, um die Integration der Roma auf regionaler und nationaler Ebene zu fördern."   Cornelia Ernst weiter: "Der Bericht zur Roma-Strategie, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung von Roma in der Europäischen Union. Wir können die Lage der Roma nur mit einer verbindlichen, einheitlichen Rahmenstrategie verbessern, aber eben nicht mit 27 verschiedenen Strategien der Mitgliedstaaten."  

Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)