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Klimaschutz nicht dem Markt überlassen

Zur heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament über die "Wettbewerbsfähige CO2-arme Wirtschaft bis 2050" erklärt Sabine Wils, MdEP DIE LINKE:

"Heute verhinderten vor allem die Konservativen im Parlament ambitionierte Klimaschutzziele. Sie setzen offensichtlich allein auf Emissionshandel und Risikotechnologien wie Atomkraft und "Carbon Capture Storage" (CCS)."

"Der EU-Emissionshandel hat bislang als Instrument für Klimaschutz versagt und unterhöhlt die europäische Klimaschutzpolitik. Er zeigt, dass wir den Klimaschutz nicht dem Markt überlassen können", sagt Sabine Wils. "Schmutzige Technologien wie Atomkraft und CCS verhindern die Energiewende und stellen eine unverantwortliche Gefahr für Mensch und Natur dar", so Wils weiter.  

Langfristiger Klimaschutz bedeutet ambitionierte und verbindliche Ziele für erneuerbare Energien und für die Reduktion von Treibhausgasen zu setzen. Wenn wir die Treibhausgase bis 2050 um 95% reduzieren, fördern wir Innovationen und schaffen neue Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Technologien. Planungssicherheit ist dabei vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig. Sie sind die Träger der Energiewende. Langfristig ist die Energiewende hin zu 100% dezentralen erneuerbaren Energien eine Voraussetzung für den sozial-ökologischen Umbau der europäischen Wirtschaft. 

Straßburg, 15. März. 2012 

Pressekontakt: 

Fabian Hübner
Mitarbeiter Sabine Wils MdEP GUE/ NGL
Tel.: +32 228 33539
fabian.huebner@europarl.europa.eu 

www.sabine-wils.eu

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