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Wirtschaftsausschuss beschliesst Beipackzettel für Anlageprodukte

Starkes Signal für mehr Verbraucherschutz

Am Montagabend stimmte der Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) den Beres-Bericht zum Vorschlag der Kommission über “Basisinformationsblätter für Anlageprodukte” ab. Dazu erklärt Thomas Händel, Schattenberichterstatter der Linken und stellvertretendes Mitglied im ECON: “Für jedes Medikament in der Apotheke, ob verschreibungspflichtig oder nicht, muss es einen standardisierten Beipackzettel geben, der über Wirkung, Nebenwirkungen und Risiken aufklärt und Hinweise zur Verwendung gibt. Für uns ist dies auch die richtige Herangehensweise bei Anlageprodukten.”

Der geänderte Vorschlag sehe deutlich weniger Ausnahmen vor und sei nun nicht mehr auf verpackte Produkte beschränkt, so Händel. Der Ausschuss stimmte demnach für eine Produktzertifizierung und schlägt vor, in dem ‘Beipackzettel’ ein Label einzuführen, mit dem Verbraucher auf besonders unübersichtliche Anlageformen hingewiesen werden sollen. Außerdem müssen diese ‘Beipackzettel’ diesem Vorschlag entsprechend alle Kosten transparent darstellen, die Kosten der Vermittlung eingeschlossen.

Händel: “Die für uns wichtigen Positionen sehen wir in diesem Kompromiss vertreten. Nun muss das Parlament diesem Vorschlag noch folgen. Im Sinne des Verbraucherschutzes wäre es außerordentlich wichtig, dass sich in diesem Fall nicht die Konservativen des Hauses mit ihren von der Finanz- und Versicherungswirtschaft diktierten Änderungswünschen durchsetzen.”

Weitere Informationen zum Vorschlag der Kommission finden Sie hier: http://iurl.no/pwn24 

Strasbourg, 22. Oktober 2013

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