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Investitionen sollen Europa aus Krise helfen

Weser Kurier, von Christopher Ziedler

Die ohnehin müde wirtschaftliche Erholung hat sich schon wieder abgeschwächt. Zum Ende der Sommerferien meldete die europäische Statistikbehörde nur noch ein Plus von 0,2 Prozent für die Eurostaaten im zweiten Quartal. Für Europas Finanzminister, die am Freitag in Mailand zusammenkamen, sind das beunruhigende Signale. „Die Erholung“, so Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), in seinem Heimatland, „ist ungleichmäßig, schwach und zerbrechlich.“

Als Haupthindernis eines kräftigeren Aufschwungs gilt die Kreditklemme in vielen Mitgliedstaaten, die weniger Geld für Investitionen bereitstellen. Deren Volumen ist deshalb dramatisch zurückgegangen und liegt zurzeit etwa 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

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„Gesetzgeberische Änderungen würden den Markt dafür größer machen“, warb Draghi in Mailand. Für den Linken-Europaabgeordneten Fabio di Masi ist das aber der falsche Weg: „Die Steuerzahler sollen faule Kredite garantieren. Das führt in den Crash, löst aber sicher keinen Investitionsstau.“ Gründe für die Kreditklemme seien vielmehr die Kürzungspolitik und die verschleppte Reform des Bankensektors.

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